Covid-19 Pandemie (Prävention)

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Beachtet die Ausgangsbeschränkung wegen Covid-19 für Bayern ab 21. März 2020
Siehe auch: Aktuelle Ereignisse


Die Krankheit Covid-19W (auch kurz Corona, Coronavirus, Corona-Epidemie) betrifft nach aktuellem Stand das Atmungssystem insgesamt, die so genannten Atemwege (von Mund, Nase, Hals, bis Lunge). Die Betroffenen haben oft ähnliche Anzeichen (Symptome) wie bei einer Grippe: Unwohlsein, Erhöhte Temperatur oder Fieber und Husten, nur vereinzelt auch Durchfall. Vorsicht: bei neu auftretender Kurzatmigkeit bis hin zum Gefühl der Atemnot: das wäre bei Grippe untypisch. So eine Atemnot kann auf die Beteiligung der Lunge hinweisen. Jede Lungenentzündung ( = Pneumonie) ist lebensgefährlich.

Wie wurde und wird in Bayern einer Ausbreitung der neuen Infektionskrankheit vorgebeugt? Prävention: Jetzt sollen soziale Kontakte vermieden werden. Versammlungen sind in Räumen und im Freien strikt verboten. Deshalb sind nicht nur Schulen und Sportplätze geschlossen. Eine weitergehende Ausgangsbeschränkung wegen Covid-19 für Bayern ab 21. März 2020 in Kraft.

Denn ein Problem bei der neu entstandenen Krankheit ist die leichte Übertragbarkeit auf Menschen in der Umgebung des Infizierten. Die kann auch schon in den Anfangstagen bestehen, wenn noch keine auffälligen Anzeichen vorliegen. Mittlerweile sind alle Bundesländer vom dem neuen Coronavirus -allerdings unterschiedlich schwach- betroffen. Die meisten dabei erkannten Infektionen stammen mutmaßlich aus Südtirol- und Tirol-Urlaubs-Auftenthalten.

Die Zahl der Erkrankten steigt im Quadrat zur Menge der Infektionen. Also Abstand halten, Hände waschen und Händeschütteln und Begrüßungsküßchen vermeiden. Alle mit mehr als 4 Menschen herumstehenden Versammlungen weiträumig umgehen. In der Nachkriegszeit, meiner Kindheit schreibt ein Münchner hier, galt der Spruch: Drei Meter vom Leib, oder ich speib. Den sollte man sich vielleicht auch heute wieder merken.

Ist die Krankheit wirklich so gefährlich? Denn die Zahl der nachgewiesenen Infektionen hierzulande sind immer noch deutlich niedriger als uns die Alarmmeldungen signalisieren. Nein und ja ! Ganz viele Menschen haben diese Infektion und bemerken sie nicht. Die Medizin sagt - sie sind symptomlos. Geschätzt werden von Seuchenmedzinern 50 Prozent der infizierten Personen.

Bei sehr vielen anderen verläuft 4 oder 5 Tage nach der Infektion die Krankheit Covid-19W symptomarm. Man bekommt grippeähnliche Anzeichen/Beschwerden. Nach einigen Tagen (ungefähr 10 Tagen) klingt die Erkrankung einfach ab.
Jedoch bei einem kleinen Bevölkerungsteil kann es zu schweren Folgen kommen: Atemnot und Fieber deuten es an: es entwickelt sich eine LungenentzündungW. Und dabei hat die Medizin noch kein sicher wirkendes Medikament bereit. Deshalb, vor allem deshalb, ist Covid-19 (auch: Coronavirus 2019/2020 usw) so gefährlich. Wer eine Lungenentzündung bekommt, egal in welchem Alter und egal ob schon sonstige krank oder fit, benötigt dringend ärztlicher Behandlung. Möglichst ab dem Beginn der Lungenentzündung (Pneumonie).

Wie beugt man generell der Verbreitung von Infektionen vor?

Zunächst wurde jeder, der mit den Erregern der Krankheit in Berührung gekommen war, möglicherweise infiziert war, auf die Viren getestet. Wurden die Viren auf seinen Schleimhäuten im Mund-/Rachenraum im Labor festgestellt ( = positiv), wurde er/sie in einer isolierten Krankenhausabteilung behandelt. Und auch alle, die davor mit ihm Kontakte hatten, mussten in Quarantäne. Die Quarantäne-Zeit (ca. zwei Wochen) wird meistens in der eigenen Wohnung verbracht.

Inzwischen ist der betroffene Personenkreis jedoch so weit, dass es wahrscheinlich nicht mehr gelingt, alle Personen rechtzeitig zu isolieren. Dann werden größere Gruppen und deren Angehörige daran gehindert, mit weiteren Personen außerhalb ihres Wohnumfelds in Kontakt zu geraten. Das wird das sein, was gerade in Norditalien geschehen ist.

Das ist dann am 12. März geschehen. "Auf soziale Kontakte verzichten" sagte die Kanzlerin A. Merkel.

Abgesagte Veranstaltungen:

Nockherberg, Messe München (diverse) , usw.

Schulen - alle Münchner Schulen bis einschließlich 21. April

Besuchsverbote in Kliniken und Altenheimen.

Generell: das Vermeiden direkter sozialer Kontakte

Wie beugt man individuell einer Infektion vor?

  • Händewaschen mit Seife (Desinfektion ist nicht notwendig! Im Gegenteil: durch sie kann man weniger Keime abtöten als mit Seife! (Fehlende Lipide!))
  • Keine Benutzung von Gemeinschaftshandtüchern oder Trockengebläsen!
  • Bei Husten benutzte Taschentücher (möglichst nicht die Hände) sofort entsorgen (am Besten im WC) Oder noch besser: in die Armbeuge husten.
  • Meidung von Menschenansammlungen und direkten Berührungen (auch wenn es nur mit der Kleidung ist)
  • Kein Händedrücken und Wangenküsse als Routine


  • siehe auch: Grippe-Vorsorge_2020 gilt auch jetzt und umfasst alles
  • "Die Kinder nicht mehr zu Oma und Opa bringen". (Covid-19 hat den Höhepunkt in Deutschland noch nicht erreicht. Experten rechnen mit mehreren Todesfällen. Wichtig ist es nun, die Risikogruppen zu schützen. Dazu muss jeder sein Verhalten ändern - über Monate hinaus. Von Irene Berres und Katherine Rydlink. In Der Spiegel vom 10.03.2020
PS: 😷 einen Mundschutz zu tragen ist eigentlich erst dann sinnvoll, wenn mensch andere vor den eigenen Keimen schützen will. Oder wenn man ganz generell in engeren Kontakt mit vielen Menschen kommt, z.B. im Wartezimmer bei den Ärzten oder Kliniken, im Verein oder auf Wahlveranstaltungen. Oder man hat möglicherweise schon eine Grippe und will andere schützen. 😷

Der übliche papierene Mundschutz (FFB-1) verliert seine Wirkung, wenn er durch den eigenen Atem durchfeuchtet ist und schon länger als 30 Minuten benutzt wird. Der Luftsog beim Einatmen genügt dann, um fremde Keime, die außen auf dem Papier warten/kleben, aufzunehmen.

Quarantäne, Risikogebiete - Fragen zu …

  • Risikogebiete - sind die in die man aufgrund der Infektionsgefahr nicht ohne dringenden Grund reisen sollte oder kann. Dann muss der Betreffende auch damit rechnen, dort vorübergehend in Quarantäne genommen zu werden (2 Wochen). Dazu gehört praktisch die ganze Welt! Die Quarantäne im Kreis Heinsberg ist größtenteils bereits wieder beendet. (Stand: 10.04.2020)

Wie mit den eigenen Panikreaktionen umgehen?

Durch die massiven Berichte kann sich jede, jeder mal bedroht fühlen, obwohl derzeit fast keine wirkliche Krankheitsbedrohung in Deutschland besteht. Wie gesagt: die normale Grippe, der Straßenverkehr sind viel gefährlicher. Und Wissen, auch über die Verbreitungswege des neunen Virus, ist hilfreich.

Nicht alles zum Thema lesen wollen! (Wir nennen unten schon zu viele Links. Eine Stelle, ihre Tageszeitung, ihr Radio- oder Fernsehsender genügen? )

Desinfektionsmittel sind in der Regel gar nicht nötig (nur wenn Sie mit einer erkrankten Person direkt zusammen leben.)

Ersatzhandlungen meiden (Klopapiervorräte für mehrere Monate, Türgriffe auf der Innenseite der Wohnung desinfizieren.) Vielleicht endlich den Krimi zu Ende lesen, der schon lange auf dem Nachttisch wartet. Buchvorrat??

Hilfsangebote während der Ausgangsbeschränkungen

Zum Beispiel

  • ....

Sonst im WWW, Weblinks

Absagen u. ähnlich. seit 12. März 20

  • Welche Veranstaltungen abgesagt sind. (Städtische und staatliche Bühnen werden nicht mehr bespielt, private Veranstalter müssen Programme absagen oder verschieben. Auch Wahlpartys, Bierfeste und andere Versammlungen fallen aus. Ein Überblick.) Von SZ-Autoren
  • Coronavirus in München : Schule zu - und nu? (Wegen Corona geschlossene Schulen. In München bleiben alle Schulen ab Montag geschlossen. Nach den Schulschließungen werden erste Modelle entwickelt, wie die Schüler den Stoff online von zuhause aus bearbeiten können. Gewerkschafter fordern von Arbeitgebern Flexibilität, um den Beschäftigten die Betreuung ihrer Kinder zu ermöglichen. Polizei und Verkehrsbetriebe stellen sich auf weniger Personalbedarf ein.) Von Julian Hans und Anna Hoben in der SZ vom 13. März 2020, 17:53 Uhr
  • Ist das Oktoberfest in Gefahr? In Mü Merkur.de vom 13.3.20


ältere Zeitungsartikel aus München

aktuell ist

Wo bekomme ich in München weitere Informationen?

  • http://www.br24.de/corona - Sammlung von BR Beiträgen zum Thema Coronavirus
  • im BR-Text ab Tafel 650
  • Bayern 2 und ARD-alpha täglich um 12:05 Uhr: Tagesgespräch
  • phoenix: sämtliche Pressekonferenzen live!
  • Coronavirus-Hotline München: 089-23344740 (täglich 8:00 bis 18:00 Uhr)
  • Coronavirus-Hotline Bayern (LGL): 09131-68085101 (rund um die Uhr)
  • Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 (kostenfrei - aber bitte beachten - bei der Rufnummer 116117 handelt es sich nicht um eine Informations-Hotline in Sachen Coronavirus generell. „Vielmehr sollen hier nur die Personen anrufen, bei denen entsprechend der Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) ein konkreter Verdacht auf eine Infektion gegeben ist und die auch Grippe-ähnliche Symptome haben.“
  • http://infektionsschutz.de/ - Webseite des BzgA
  • http://www.lgl.bayern.de/ - Webseite des Gesundheitsamtes

Einzelnachweise