Bewerbung um Olympia 2018

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Die Stadtspitze setzte sich für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 in München ein. Dazu gab es eine Bewerbung um Olympia 2018 beim Internationalen Olympischen Komitee.

Im Juni 2010 verkündete das IOC in Lausanne seine Entscheidung: München war jetzt neben anderen Orten offizielle Kandidaten-Stadt für die Olympischen Winterspiele 2018. Durch das Votum des IOC stieg die Hoffnung, dass München am 6. Juli 2011 bei der 123. IOC-Vollversammlung in Durban als erste Stadt der Welt nach den Sommerspielen 1972 auch die Austragung der Winterspiele erhält.

Am 6. Juli 2011 scheiterte die Bewerbung in der Endauswahl.

OB Christian Ude nennt 2010 den Tourismuseffekt und den Imagegewinn der beteiligten Orte als mögliche Langzeitfolgen für die Region:

  1. Wohnungsbau — "Mit den Winterspielen bekommen wir ein Gelände des Verteidigungsministers im Süden des Olympiaparks und können dort - zusammen mit dem Mediendorf - 1300 ökologisch vorbildliche Wohnungen errichten. Die stehen sofort nach den Winterspielen den Wohnungssuchenden der Stadt zur Verfügung, und das an einer der attraktivsten Lagen Münchens."
  2. Neue Sportstätten — "Dann werden natürlich bedeutsame Sportstätten kommen, wobei zwei neue Hallen auf jeden Fall dauerhaft bleiben."
  3. Verkehrsanbindung — die “Verkehrsanbindung nach Garmisch-Partenkirchen wird verbessert, sowohl für die Eisenbahnfahrgäste als auch für den Autoverkehr.“

Am 6. Oktober 2010 hatte der Münchner Stadtrat mit sehr großer Mehrheit der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 zugestimmt. 75 der insgesamt 81 Rätinnen und Räte (inklusive OB Ude) stimmten in der Sitzung dafür und lediglich 6 dagegen. Am selben Vormittag stimmte bereits das Kabinett des Freistaats Bayern zu. Der Landtag stimmte am 14. Oktober und der Kreistag im Berchtesgadener Land am 18. Oktober 2010 darüber ab.

Technische Präsentation 2011

Bei der 45-minütigen Technischen Präsentation in Lausanne zeigte die neunköpfige Delegation der Münchner Bewerbung dem IOC, wie bei einem Zuschlag das Münchner Konzept für die Winterspiele 2018 aussehen könnte. Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), unterstrich vor allem: „Wir bieten Winterspiele von Athleten für Athleten." Gemeinsam mit Katarina Witt, der Vorsitzenden des Kuratoriums der Bewerbungsgesellschaft, Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister des Innern, Christian Ude, Oberbürgermeister der Stadt München, Walther Tröger, IOC-Ehrenmitglied, Claudia Bokel, IOC-Mitglied, Magdalena Neuner, Doppel-Olympiasiegerin, Ian Robertson, Vorstandsmitglied der BMW Group und Bernhard Schwank, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bewerbungsgesellschaft stellte er die Stärken des Konzepts der Münchner Bewerbung vor. Mit viel Applaus reagierte das IOC auf den Auftritt der Olympiasportlerinnen Witt und Neuner. Allerdings ließ Pyeongchang den Eislauf-Goldstar Yu-na Kim auftreten.

Delegation im Juni 2011 in Durban

Die offizielle Münchner Delegation

  • Bundespräsident Christian Wulff
  • Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer
  • IOC-Vizepräsident Dr. Thomas Bach
  • Münchens OB Christian Ude
  • Kuratoriumsvorsitzende Katarina Witt
  • Geschäftsführer der Bewerbergesellschaft, Bernhard Schwank
  • IOC-Mitglied Claudia Bokel
  • IOC-Mitglied Walther Tröger

Prominente Unterstützer:

  • Maria Höfl-Riesch
  • Ski-Legende Rosi Mittermeier
  • Paralympics-Legende Verena Bentele
  • Thomas Schmid, 1. Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen
  • Georg Grabner, Landrat des Berchtesgadener Landes

Berichte im Web

Siehe auch

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