Leonhardiweg

Aus München Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Leonhardiweg
Riemer Weg
Straße in München
Basisdaten
Ort München
Name erhalten 1933 Eingemeindung
Anschluss­straßen
 
Birthälmer Straße und Kirchtruderinger Straße
Querstraßen
 
Ilmstraße Truchthari-Anger Kirtaweg Linnenbrüggerstraße
Nutzung
Nutzergruppen zu Fuß, Fahrrad, Kraftfahrzeug
Technische Daten
Straßenlänge 1220 m
Straßennamenbücher
(2016), Dollinger S. 189

Der Leonhardiweg in Trudering führt vom Abzweig an der Birthälmer Straße und Kirchtruderinger Straße zum Hüllgraben.

Er wurde benannt nach den früheren LeonhardifahrtenW.

Bereits vor der Gebietsreform war der Leonhardiweg zusammen mit der Bajuwarenstraße die Hauptverbindungsstraße zwischen den beiden Ortschaften Perlach und Riem, mit den beiden Ortschaften Straß-Trudering und Kirch-Trudering im Zentrum. Eine frühe Bezeichnung der Straße als Weg nach Riem, oder Riemer Weg, mit direktem Anschluß an die Straße Perlacher Weg der heutigen Bajuwarenstraße. Erst mit der Schließung des Bahnübergangs an der heutigen Salzmesserstraße im Jahr 1936 und abermals der Trennung an der ab dem Jahr 1969 eröffneten A94 verlor diese Straße ihre Bedeutung. Der Abschnitt der Straße in Riem, der unmittelbar bis zur Kirche führte ist heute als Stockerweg bekannt. Der Straßenabschnitt zwischen der A94 und der Am Mitterfeld Straße wurde zurückgebaut.

Weitere Beschreibungen

  • Scheibers Straßenverzeichnis von München, 1948, 47. Auflage
S. 174; Trudering, Leonhardiweg, am Martin-Empl-Ring.
  • Münchener Stadtadreßbuch 1958
S. 479; Leonhardiweg, zieht von der Birthälmer Straße zum Martin-Empl-Ring, Kirchtrudering - Riem.

Besonderheiten

Entlang der Straße, auf der Höhe der Kleingartenanlagen, die dort erstmals 1966 errichtet wurden, auf der linken Straßenseite Ortsauswärts, steht zwischen zwei Walnussbäumen, ein Feldkreuz, das sogenannte KAB-Kreuz.

Bis zum Jahr 1968 Hauptverbindungsstraße zwischen den beiden Ortschaften Kirchtrudering und Riem. Bildauschnitt der Situation im Jahr 1907. Darauf ist der Standort des Wegkreuzes zwischen den beiden Walnussbäumen, als † Marker, grün markiert hervorgehoben, bereits eingezeichnet. Unittelbar neben dem Feldkreuz findet sich einer der Natursteinblöcke mit einem der Metallbolzen des Höhenfestnetzpunktnetzes von Bayern, daß sich bereits im Jahr 1907 dort befand, und zusammen mit dem Feldkreuz einen seither nahezu unveränderte Landmarke repreäsentiert.

Lage

  • >> Geographische Lage des Straßenanfangs von Leonhardiweg im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
  • >> Geographische Lage des Straßenendes von Leonhardiweg im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)