Westlicher Stadtgrabenbach
Der Westliche Stadtgrabenbach ist einer der Münchner Stadtbäche.
Geschichte
Der Westliche Stadtgrabenbach zweigte ursprünglich am Roßmarkt vom Glockenbach ab, der gradlinig weiter als Angerbach in die ummauerte Stadt hineinfloss. Er füllte den der Stadtmauer vorgelagerten Wassergraben und umlief die westliche Hälfte der Altstadt bis zum Schwabinger Tor.
Verlauf
Seit der Trockenlegung der meisten Stadtbäche in den 1960er Jahren bildet der Westliche Stadtgrabenbach die unterirdische Fortsetzung des ebenfalls unterirdisch verlaufenden Glockenbachs und verläuft entlang der Herzog-Wilhelm-Straße zum Stachus, weiter entlang des Maximiliansplatzes und der Jungfernturmstraße an der Theatinerkirche vorbei und unter dem Odeonsplatz hindurch in den Hofgarten, wo ebenfalls unterirdisch der Hofbrunnwerkkanal abzweigt.
Der Stadtgrabenbach tritt dann ein Stück weiter östlich auf der Nordseite des Gebäudes der Max-Planck-Gesellschaft an die Oberfläche und geht dort in den Köglmühlbach über. Hier besteht auch eine Verbindung zum Stadtmühlbach.
Am Stachus dient der Westliche Stadtgrabenbach der dortigen zentralen Kälteerzeugungsanlage für die Fernkälteversorgung der Innenstadt zur Rückkühlung der Kältemaschinen.
Lage
>> Geographische Lage des Gewässeranfangs von Westlicher Stadtgrabenbach im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
>> Geographische Lage des Gewässerendes von Westlicher Stadtgrabenbach im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)
Siehe auch
- Auffliegende Vögel, Platz mit den ... an der Wallanlage
- Projekt Stadtgrabenbach in der Wallanlage
- Der Bau des Nordmünchner Kanalsystems (Würm-, Amper-Abflüsse, Kanäle; ein Artikel bei Wikipedia; auch Max-Emanuels Kanalsystem genannt, reicht bis in das Jahr 1601 zurück.