Bairisch-Lexikon K: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 14. Mai 2024, 16:36 Uhr
- Kanapä = Sofa mit Seiten- und Rückenlehne (eigentlich Kanapee, lat.-mlat.-fr.)
- Karfiol (österr.) = Blumenkohl
- Kasig = "blass um die Nase", einem ist speiübel! Vorsicht, bei WiesngängerInnen droht dann das überfallartige Erbrechen der letzt getrunkenen Mass
- Kastl = kleines Schränkchen (z.B neben dem Bett), auch: Kästchen oder Fernbedienung
- Keanzl = Kinn
- Keandlfressa = Müsliesser (= Vegetarier)
- keandlgfuadat = nicht gut im Fleisch stehend, dünne Person
- Kersch = Kirschen
- Kerschgeist
- Kesching = Kösching
- Kiachla = Ausgzogene = Schmalzgebäck (auf Oachmarisch)
- Kipferl = hufeisenförmiges Gebäck
- Kiram = Kirchheim (bei München)
- Klubbal = Wäscheklammer
- Knasterpfeifn = Pfeife, mit der die Leute früher nicht nur Tabak geraucht haben. Knaster kommt vermutlich vom Knistern der Samen.
- Koirabiapostl = bairisch für Kohlrabi-Apostel. Eine meist abwertend benutzte Bezeichnung für Vegetarier und/oder dem betreffenden als übertrieben gesundheitsbewusst erscheinende Menschen.
- Knedl, pl. Knedln = Knödel, norddt. Klöße
- Kracherl = Limonade, siehe Kracherl in der bayrischen Wikipedia
- Kramerlad'n = Krämerladen
- Krampus, Kramperl = Knecht Ruprecht
- Kroin = Kralle
- Kufern = Koffer
- Kui = Kinn
- Kukuruz (österr.) = Mais
- Kukumer (m.) = Salatgurke
- Kadar = Katarrh bzw. Schnupfen
- Keansoafa = Kernseife
- Kich = Küche
- Kichndia = Küchentür
Zur Küche und zum Haushalt: Von Hafen, Reinen und Pfandln Bezeichnungen für Haushaltsgegenstände kommen oft aus dem Lateinischen und Französischen (2010)