Biederstein: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Schloss Biederstein''' war eine Schlossanlage im [[München|Münchner]] Stadtteil [[Schwabing]] an der heutigen [[Biedersteiner Straße]] nördlich des [[Kleinhesseloher See]]s. Es bestand aus zwei Gebäuden, dem Alten und dem Neuen Schloss. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde zunächst ein Herrenhaus mit zwei Geschossen und Walmdach erbaut. Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz-Sulzbach gab es 1784 als Ritterlehen an den Geheimen Rat Freiherr Stephan von Stengel. [[1803]] erwarb König [[Max I.]] das Gebäude und schenkte es seiner Frau Karoline als Landhaus. Es wurde durch [[Franz Thun]] (1804) und [[Leo von Klenze]] (1830) vollkommen umgestaltet, und von der Ex-Königin Karoline als Witwensitz genutzt. | Das '''Schloss Biederstein''' war eine Schlossanlage im [[München|Münchner]] Stadtteil [[Schwabing]] an der heutigen [[Biedersteiner Straße]] nördlich des [[Kleinhesseloher See]]s. Es bestand aus zwei Gebäuden, dem Alten und dem Neuen Schloss. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde zunächst ein Herrenhaus mit zwei Geschossen und Walmdach erbaut. Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz-Sulzbach gab es 1784 als Ritterlehen an den Geheimen Rat Freiherr Stephan von Stengel. [[1803]] erwarb König [[Max I.]] das Gebäude und schenkte es seiner Frau Karoline als Landhaus. Es wurde durch [[Franz Thun]] (1804) und [[Leo von Klenze]] (1830) vollkommen umgestaltet, und von der Ex-Königin Karoline als Witwensitz genutzt. | ||
Das Neue Schloss wurde 1934 abgerissen, das Alte Schloss 1944 durch Bomben zerstört. | |||
Nach ihm heißen u.a. Straße, Brücke, Bach, Klinik, Hotel, Wirtschaft (''Biedersteiner …'' ). | |||
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Version vom 18. November 2013, 08:01 Uhr
Das Schloss Biederstein war eine Schlossanlage im Münchner Stadtteil Schwabing an der heutigen Biedersteiner Straße nördlich des Kleinhesseloher Sees. Es bestand aus zwei Gebäuden, dem Alten und dem Neuen Schloss. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde zunächst ein Herrenhaus mit zwei Geschossen und Walmdach erbaut. Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz-Sulzbach gab es 1784 als Ritterlehen an den Geheimen Rat Freiherr Stephan von Stengel. 1803 erwarb König Max I. das Gebäude und schenkte es seiner Frau Karoline als Landhaus. Es wurde durch Franz Thun (1804) und Leo von Klenze (1830) vollkommen umgestaltet, und von der Ex-Königin Karoline als Witwensitz genutzt.
Das Neue Schloss wurde 1934 abgerissen, das Alte Schloss 1944 durch Bomben zerstört.
Nach ihm heißen u.a. Straße, Brücke, Bach, Klinik, Hotel, Wirtschaft (Biedersteiner … ).
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Das Thema "Biederstein" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Schloss Biederstein.
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