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Die Anlage wurde am 30. Juli [[1902]] in Straßburg auf dem Broglieplatz vor dem Theater enthüllt, und der Öffentlichkeit präsentiert. Nach dem Kriegsende wurde er ab 1918 bis 1919 im nunmehrigen Strasbourg im Rahmen des Versailler-Vertrags als "deutsches Werk" Stück für Stück abgetragen. In den Jahren ab [[1928]] wurde von deutscher Rheinseite aus versucht, den Brunnen im Tausch mit einem Bild zurückzukaufen. Zwischen den beiden Städten kam es soweit zur Einigung, dass die beiden Skulpturen, links und rechts der Brunnenanlage, nicht zurück nach München geschickt wurden. Sie fanden ihre Aufstellung in einem Gebäude in der Brandgasse 4 in Straßburg. | Die Anlage wurde am 30. Juli [[1902]] in Straßburg auf dem Broglieplatz vor dem Theater enthüllt, und der Öffentlichkeit präsentiert. Nach dem Kriegsende wurde er ab 1918 bis 1919 im nunmehrigen Strasbourg im Rahmen des Versailler-Vertrags als "deutsches Werk" Stück für Stück abgetragen. In den Jahren ab [[1928]] wurde von deutscher Rheinseite aus versucht, den Brunnen im Tausch mit einem Bild zurückzukaufen. Zwischen den beiden Städten kam es soweit zur Einigung, dass die beiden Skulpturen, links und rechts der Brunnenanlage, nicht zurück nach München geschickt wurden. Sie fanden ihre Aufstellung in einem Gebäude in der Brandgasse 4 in Straßburg. | ||
Die erzene Hauptfigur ist ein fast nackter stehender bärtiger Mann im besten Alter, der rechts einen Fisch hält - wohl für die Früchte des Wassers und sich mit der Linken, anstelle eines Szepters und als Zeichen für den mit dem Fluss verbundenen Broterwerb, auf einen Schifferhaken stützt. Man könnte Vater Rhein für einen Flösser halten. Darauf könnte auch der Hüftschwung nach rechts hindeuten, gegen den sich Oberkörper, die muskulösen Beine und Fußstellung wegbewegen. | Die erzene Hauptfigur ist ein fast nackter stehender bärtiger Mann, von nahezu drei Meter grösse und einem Gewicht von über 1250 Kilo, im besten Alter, der rechts einen Fisch hält - wohl für die Früchte des Wassers und sich mit der Linken, anstelle eines Szepters und als Zeichen für den mit dem Fluss verbundenen Broterwerb, auf einen Schifferhaken stützt. Man könnte Vater Rhein für einen Flösser halten. Darauf könnte auch der Hüftschwung nach rechts hindeuten, gegen den sich Oberkörper, die muskulösen Beine und Fußstellung wegbewegen. | ||
Die aus Stein gehauenen Begleitfiguren in München sind vier Putten, die zu zweit je einen großen Fisch bändigen. | Die aus Stein gehauenen Begleitfiguren in München sind vier Putten, die zu zweit je einen großen Fisch bändigen. | ||
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