Am Gries: Unterschied zwischen den Versionen
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In der Mitte des Areals, wie auf der Fotoansicht zu sehen, wachsen Bäume und Gestrüpp | Bis in die frühen 1830er Jahre war nur eine Straßenseite bebaut. Es waren 20 Hausnummern vergeben. | ||
In der Mitte des Areals, wie auf der Fotoansicht zu sehen, wachsen Bäume und Gestrüpp. | |||
Noch bis [[1982]] stand dort die kleinbürgerliche Bebauung der "Armen Leute", wie sie in [[Giesing]] an der [[Kiesstraße]] noch heute zu sehen sind. | Noch bis [[1982]] stand dort die kleinbürgerliche Bebauung der "Armen Leute", wie sie in [[Giesing]] an der [[Kiesstraße]] noch heute zu sehen sind. | ||
Version vom 5. Juli 2013, 19:47 Uhr
Die Straße Am Gries im Lehel, auch St. Anna Vorstadt genannt, führt von der Reitmorstraße zur Crusiusstraße.
Die Straße wurde benannt nach dem auch als Gries bezeichneten Isarsand, oder grober Kies. Material das mit dem Wasser ins Flussdelta gespült wird, und im laufe der Jahre Kiesbänke bildet.
Bis in die frühen 1830er Jahre war nur eine Straßenseite bebaut. Es waren 20 Hausnummern vergeben. In der Mitte des Areals, wie auf der Fotoansicht zu sehen, wachsen Bäume und Gestrüpp. Noch bis 1982 stand dort die kleinbürgerliche Bebauung der "Armen Leute", wie sie in Giesing an der Kiesstraße noch heute zu sehen sind.
Anstelle des nun belanglosen Platzes, ohne jeglichen erkennbaren Sinn, weil abgerissen, wäre der Abbruch der Häuser nicht wirklich erforderlich gewesen. Die Gebäude könnten noch heute Zeugnis vom Aussehen des alten Münchens geben.
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