Matthias Widmann: Unterschied zwischen den Versionen

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* Häuserbuch, Hacken-Viertel. Haus Widmann. (S.69, Kauf des Hauses im Jahre *1780)
* Häuserbuch, Hacken-Viertel. Haus Widmann. (S.69, Kauf des Hauses im Jahre *1780)
* Reitmayr; Handels- und Gewerbs-Addreß-Taschenbuch ... München. München 1818. (S.319), (Anschrift der Maurermeister der Stadt)
* Reitmayr; Handels- und Gewerbs-Addreß-Taschenbuch ... München. München 1818. (S.319), (Anschrift der Maurermeister der Stadt)
* Informationen zum Bau des Damenstiftgebäudes am der Fassade des Hauses ersichtlich.
* Informationen zum Bau des Damenstiftgebäudes an der Fassade des Hauses ersichtlich.




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Version vom 3. Februar 2013, 22:10 Uhr

Der Stadtmaurermeister Matthias Widmann, geboren am 28. Januar (Taufbucheintrag) in Offenstetten bei Kehlheim im Jahre 1749. Verstorben am *1. November 1825 in München.

Bewohnt hatte Widmann das Haus in der Damenstiftstraße 4. (vormals St. Anna-Strasse no.1240, dann Damenstiftsgasse No.1240, ab 1833 Hausnummer 16. seit 1958 Hausnummer 4.) im Hacken-Viertel. Bereits 1820 wird Widmann als "ehemals" Maurermeister, aufgeführt. Widmann besaß einige Lehmgruben im Gebiet bei Ramersdorf.

Der Polizei-Anzeiger von München für das Jahr 1825 berichtet über das Ableben des Maurermeisters in der St. Peter-Pfarrei. Mathias Widmann, Stadt-Maurermeister, den 4. November 1825, im Alter von 77 Jahren an Schlagschuße gestorben.

Das Familiengrab Widmann konnte auf dem Südfriedhof, Areal 1, Reihe 1, Nummer 10/11 gefunden werden. Das kleine Areal hat sich die Natur zurückgeholt.

Familie

Schwiegersohn wurde der Maurermeister Joseph Höchel, wohnhaft am Rosental 713 (* im Jahre 1818) Josef Höchl (1777 - 1838; auch in der Schreibweise Högl; aus Neumarkt an der Rott), der später Ziegeleibesitzer und größter Bauunternehmer Münchens war.

Überlieferte Bauvorhaben

  • 1784-1785 Umbau des vormaligen Salesianerinnenkloster in das Adelichen Damenstift Gebäude. Die feierliche "Einsetzung" des Damenstifts zur heiligen Anna in München war bereits am 15. Januar 1785. Anhand der ermittelten Daten ist davon auszugehen, dass Widmanns Baufirma nicht genug Zeit zur verfügung stand hier ein komplett neues Gebäude errichten zu können.
  • 1791-1792 Neuer Unterbau und Haube des durch Blitzschlags zerstörten Kirchturms der Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf.
  • 1795-1796 Neue Kirchturmhaube für die Kirche Mariä Himmelfahrt in Aufkirchen bei Starnberg, die noch heute diese Form hat. (aus, Geschichte der Kirche Mariä Himmelfahrt.)

Quellen und Nachweise

  • Maria Anna Sophia, Kurfürstliche Prinzeßin, und verwittibte Kurfürstin in Baiern; Ausführliche Anweisung zur Ahnenprobe, 19. September 1783. Festsetzung eines Adeligen Damenstiftes in der Residenzstadt München. Somit verblieb für den Umbau des Klosters in das Damenstift nicht mehr als 12 Monate.
  • Churpfalzbaierisches Intelligenzblatt, No.6, 31. Jänner 1785. (S.41-42, Das neu errichtete Damenstift in München. Datum der Eröffnung, und die Namensliste der ersten Stiftsfräulein sind hier aufgeführt..)
  • Münchener Gottesacker 1855. Widmann, Grab und Standort (S.11)
  • Häuserbuch, Hacken-Viertel. Haus Widmann. (S.69, Kauf des Hauses im Jahre *1780)
  • Reitmayr; Handels- und Gewerbs-Addreß-Taschenbuch ... München. München 1818. (S.319), (Anschrift der Maurermeister der Stadt)
  • Informationen zum Bau des Damenstiftgebäudes an der Fassade des Hauses ersichtlich.