Brienner Straße: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Brienner Straße''' war noch vor der [[Ludwigstraße]], der [[Maximilianstraße]] und der [[Prinzregentenstraße]] die erste im 19. Jahrhundert angelegte große Straßenanlage. Sie diente der Erschließung des Neubaugebiets, das heute den Stadtteil [[Maxvorstadt]] bildet. Ihr Verlauf folgt weitgehend dem des Fürstenwegs, der die [[Residenz]] mit [[Schloss Nymphenburg]] verband. Ihr Charakter als Prachtstraße ist bis heute unverkennbar.
Die '''Brienner Straße''' war noch vor der [[Ludwigstraße]], der [[Maximilianstraße]] und der [[Prinzregentenstraße]] die erste im 19. Jahrhundert angelegte große Straßenanlage. Sie diente der Erschließung des Neubaugebiets, das heute den Stadtteil [[Maxvorstadt]] bildet. Ihr Verlauf folgt weitgehend dem des Fürstenwegs, der die [[Residenz]] mit [[Schloss Nymphenburg]] verband. Ihr Charakter als Prachtstraße ist bis heute unverkennbar.


Die Straße nimmt ihren Ausgang am [[Odeonsplatz]] direkt an der Nordostecke der Residenz. Auf ihrem Weg tangiert sie den [[Wittelsbacher Platz]] erweitert sich kurz darauf zum rondellartigen [[Karolinenplatz]], überquert den [[Königsplatz]] und mündet schließlich am [[Stiglmaierplatz]]. Ab hier setzt sich der Straßenzug als [[Nymphenburger Straße]] fort.
Die Straße nimmt ihren Ausgang am [[Odeonsplatz]] direkt an der Nordostecke der Residenz. Auf ihrem Weg tangiert sie den [[Wittelsbacher Platz]], erweitert sich kurz darauf zum rondellartigen [[Karolinenplatz]], überquert den [[Königsplatz]] und mündet schließlich am [[Stiglmaierplatz]]. Ab hier setzt sich der Straßenzug als [[Nymphenburger Straße]] fort.


Ihren Namen verdankt die Straße der französischen Stadt Brienne-le-Cháteau. Hier erzielten am 1. Februar 1814 aliierte Truppen, an denen auch bayerische Soldaten beteiligt waren, unter Gebhard Leberecht von Blücher einen entscheidenden Sieg gegen Napoleon Bonaparte.
Ihren Namen verdankt die Straße der französischen Stadt Brienne-le-Cháteau. Hier erzielten am 1. Februar 1814 aliierte Truppen, an denen auch bayerische Soldaten beteiligt waren, unter Gebhard Leberecht von Blücher einen entscheidenden Sieg gegen Napoleon Bonaparte.

Version vom 7. Juni 2006, 13:50 Uhr

Die Brienner Straße war noch vor der Ludwigstraße, der Maximilianstraße und der Prinzregentenstraße die erste im 19. Jahrhundert angelegte große Straßenanlage. Sie diente der Erschließung des Neubaugebiets, das heute den Stadtteil Maxvorstadt bildet. Ihr Verlauf folgt weitgehend dem des Fürstenwegs, der die Residenz mit Schloss Nymphenburg verband. Ihr Charakter als Prachtstraße ist bis heute unverkennbar.

Die Straße nimmt ihren Ausgang am Odeonsplatz direkt an der Nordostecke der Residenz. Auf ihrem Weg tangiert sie den Wittelsbacher Platz, erweitert sich kurz darauf zum rondellartigen Karolinenplatz, überquert den Königsplatz und mündet schließlich am Stiglmaierplatz. Ab hier setzt sich der Straßenzug als Nymphenburger Straße fort.

Ihren Namen verdankt die Straße der französischen Stadt Brienne-le-Cháteau. Hier erzielten am 1. Februar 1814 aliierte Truppen, an denen auch bayerische Soldaten beteiligt waren, unter Gebhard Leberecht von Blücher einen entscheidenden Sieg gegen Napoleon Bonaparte.

An der Straße liegt unter anderem: