Weinstadel: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Weinstadel''' in der [[Burgstraße]] 5 und [[Dienerstraße]] 20 bildet zusammen mit dem Laubenhof eine Einheit.<br>
Der '''Weinstadel''' in der [[Burgstraße]] 5 und [[Dienerstraße]] 20 bildet zusammen mit dem Laubenhof eine Einheit.<br>
 
Wobei sich hier ein Fehler eingeschlichen hat. Der Weinstadel, also das Weinlager der Stadt befand sich nie in der Burgstraße, sie war in der Dienerstraße 20 untergebracht, die mit der Burgstraße durch einen langen Gang und den offenen Innenhof in Verbindung stand.


Beginnen wir im Jahre 1550. Durch die starke Zunahme des Weinhandels zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde es nötig einen Städtischen "Weinstadel" zu eröffnen. Dazu erwarb die Stadt das Haus auf Dienerstraße 20 und der Burgstraße 5. In der Burgstraße wurde die [[Stadtschreiberei]] eingerichtet, die bis [[1622]] dort bestand hatte, bevor sie in einen Neubau im Tal, hinter dem Alten Rathaus übersiedelte, daß bis 1906 dort bestand hatte, um dann dem von Grässel entworfenen Sparkassenbau weichen zu müssen. Desweiteren der städtische Weinstadel, der in der Dienerstraße 20 eingerichtet wurde, und noch heute über die Burgstraße zu erreichen ist. Wie zuvor nur alle Montage und Dienstage Wein gehandelt werden durfte, so konnte dies nun auf jeden Tag im Sommer, zu fesgelegten Zeiten, ausgedehnt werden.  
Beginnen wir im Jahre 1550. Durch die starke Zunahme des Weinhandels zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde es nötig einen Städtischen "Weinstadel" zu eröffnen. Dazu erwarb die Stadt das Haus auf Dienerstraße 20 und der Burgstraße 5. In der Burgstraße wurde die [[Stadtschreiberei]] eingerichtet, die bis [[1622]] dort bestand hatte, bevor sie in einen Neubau im Tal, hinter dem Alten Rathaus übersiedelte, daß bis 1906 dort bestand hatte, um dann dem von Grässel entworfenen Sparkassenbau weichen zu müssen. Desweiteren der städtische Weinstadel, der in der Dienerstraße 20 eingerichtet wurde, und noch heute über die Burgstraße zu erreichen ist. Wie zuvor nur alle Montage und Dienstage Wein gehandelt werden durfte, so konnte dies nun auf jeden Tag im Sommer, zu fesgelegten Zeiten, ausgedehnt werden.  
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