Weinstadel: Unterschied zwischen den Versionen

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61 Bytes hinzugefügt ,  13. Februar 2012
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vielleicht so?
K (Das "wurde" muss bekämpft werden. Aber nun ins Bett.)
K (vielleicht so?)
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Der '''Weinstadel''' in der [[Burgstraße]] 5 und [[Dienerstraße]] 20, zusammen mit dem Laubenhof eine Einheit.<br>
Der '''Weinstadel''' in der [[Burgstraße]] 5 und [[Dienerstraße]] 20 bildet zusammen mit dem Laubenhof eine Einheit.<br>
Beginnen wir im Jahre 1550. Durch die starke Zunahme des Weinhandels zu beginn des 15. Jahrhunderts wurde es nötig einen Städtischen "Weinstadel" zu eröffnen. Dazu erwarb die Stadt das Haus auf Dienerstraße 20 und der Burgstraße 5. In der Burgstraße wurde die Stadtschreiberei eingerichtet, die bis 1622 dort bestand hatte, bevor sie ins "Alte Rathaus" übersiedelte. Desweiteren der städtische Weinstadel, der in der Dienerstraße 20 eingerichtet wurde, und noch heute über die Burgstraße zu erreichen ist. Wie zuvor nur alle Montage und Dienstage Wein gehandelt werden durfte, so konnte dies nun auf jeden Tag im Sommer, zu fesgelegten Zeiten, ausgedehnt werden. Dazu gab es eine öffentliche Weinmarktsordnung, die jeweils 1624, 1735 und 1786 aufgebessert wurde. Am 11. Dezember 1807, nach der Einführung der Zoll und Mautordnung vollzog sich die Umwandlung des Weinstadel, und die damit verbundenen Verordnungen und Maßnahmen, in seiner bisherigen Form hin zu einer mehr und mehr privaten Weingaststätte, die im Jahre 1827* ihre gesetzlichen Grundlagen erhielten.


[[Bild:Mueburgstrasse52012a.jpg|100px|Zustand 2012]]
 
Beginnen wir im Jahre 1550. Durch die starke Zunahme des Weinhandels zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde es nötig einen Städtischen "Weinstadel" zu eröffnen. Dazu erwarb die Stadt das Haus auf Dienerstraße 20 und der Burgstraße 5. In der Burgstraße wurde die [[Stadtschreiberei]] eingerichtet, die bis [[1622]] dort bestand hatte, bevor sie ins "Alte Rathaus" übersiedelte. Desweiteren der städtische Weinstadel, der in der Dienerstraße 20 eingerichtet wurde, und noch heute über die Burgstraße zu erreichen ist. Wie zuvor nur alle Montage und Dienstage Wein gehandelt werden durfte, so konnte dies nun auf jeden Tag im Sommer, zu fesgelegten Zeiten, ausgedehnt werden.
 
Dazu gab es eine öffentliche Weinmarktsordnung, die jeweils 1624, 1735 und 1786 aufgebessert wurde. Am 11. Dezember 1807, nach der Einführung der Zoll- und Mautordnung vollzog sich eine Umwandlung des Weinstadel, und der damit verbundenen Verordnungen und Maßnahmen. Aus seiner bisherigen Form wandelte er sich hin zu einer mehr und mehr privaten Weingaststätte, die im Jahre 1827* ihre gesetzlichen Grundlagen erhielten.
 
[[Bild:Mueburgstrasse52012a.jpg|160px|Zustand 2012]]


==Quellen und Nachweise==
==Quellen und Nachweise==
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*E. Roth, ''München so wie es war'', 1965, (Abb. S.17)
*E. Roth, ''München so wie es war'', 1965, (Abb. S.17)
*Bauer, Graf, ''Stadtvergleich'', 1984. (Abb. S.162/163)
*Bauer, Graf, ''Stadtvergleich'', 1984. (Abb. S.162/163)
{{Wikipedia-Artikel]]
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