Aventinstraße: Unterschied zwischen den Versionen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 40: Zeile 40:


== Die Anfänge ==
== Die Anfänge ==
Die Aventinstraße ist eine relativ junge Straße, sie wurde zuvor auf durch Bäche durchzogene Wiesen errichtet. Die Straße wurde wie ein Keil angelegt, so ist sie am Eingang bei der Klenzestraße weniger als 12 Meter breit. Am Ausgang am Baaderplatz hat sie über 15 Meter. Ende der 1990er Jahre wurden im Abschnitt der breiteren Abschnitte auf einer Straßenseiter Bäume angepflanz. Noch während bereits bis Ende 1887 die ersten fünf Häuser hochgezogen waren, jene Mietshäuser, die damals noch keine eigene Abwasserleitungen hatten, sondern ihr Brauchwasser in sogenannte Versitzgruben abgaben, konnten diese nicht tief genug gelegt werden, weil sich dort sonst das Wasser der Stadtbäche ergoß. So wurde eine Genehmigung erteilt das Wasser direkt in den Kaiblmühlbach zu leiten. Die Straße selbst hatte noch keine Entwässerungsgräben unter der Straße die dieses Wasser hätte ableiten sollen, diese konnten nicht rechtzeitig gegraben werden. Da dies nur bei einer Bachauskehr, also der Unterbrechung des Wasserzulaufs zu den zwei Bächen, dem Kaiblmühlbach und dem Heilig Geist Mühlbach, möglich gewsen wäre. Noch im November 1888 berichtet der damalige Oberbaurath Zenetti von den Problemen entlang der Straße. Erst für das Jahr 1889 werden 1200 Wagen Basaltbrocken aus der Gegend bei Bayreuth angekauft, für die Gräben der Wasserfürhung an der Straße, die später zur Anlieferung zum Steinlager in Thalkichen geliefert wurden, und von dort nach Kirchstein zur weiteren Verteiltung in der Stadt verbracht. Die Bäche durchquerten die Grundstücke der Häuser Aventinstraße 2, 3, 4, und 5.
Die Aventinstraße ist eine relativ junge Straße, sie wurde zuvor auf durch Bäche durchzogene Wiesen errichtet. Die Straße wurde wie ein Keil angelegt, so ist sie am Eingang bei der Klenzestraße weniger als 12 Meter breit. Am Ausgang am Baaderplatz hat sie über 15 Meter. Noch während bereits bis Ende 1887 die ersten fünf Häuser hochgezogen waren, jene Mietshäuser, die damals noch keine eigene Abwasserleitungen hatten, sondern ihr Brauchwasser in sogenannte Versitzgruben abgaben, konnten diese nicht tief genug gelegt werden, weil sich dort sonst das Wasser der Stadtbäche ergoß. So wurde eine Genehmigung erteilt das Wasser direkt in den Kaiblmühlbach zu leiten. Die Straße selbst hatte noch keine Entwässerungsgräben unter der Straße die dieses Wasser hätte ableiten sollen, diese konnten nicht rechtzeitig gegraben werden. Da dies nur bei einer Bachauskehr, also der Unterbrechung des Wasserzulaufs zu den zwei Bächen, dem Kaiblmühlbach und dem Heilig Geist Mühlbach, möglich gewsen wäre. Noch im November 1888 berichtet der damalige Oberbaurath Zenetti von den Problemen entlang der Straße. Erst für das Jahr 1889 werden 1200 Wagen Basaltbrocken aus der Gegend bei Bayreuth angekauft, für die Gräben der Wasserfürhung an der Straße, die später zur Anlieferung zum Steinlager in Thalkichen geliefert wurden, und von dort nach Kirchstein zur weiteren Verteiltung in der Stadt verbracht. Die Bäche durchquerten die Grundstücke der Häuser Aventinstraße 2, 3, 4, und 5.


== Zerstörung im 2. Weltkrieg ==
== Zerstörung im 2. Weltkrieg ==
32.217

Bearbeitungen

Navigationsmenü