32.209
Bearbeitungen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| Zeile 36: | Zeile 36: | ||
[[Datei:Mueaventinstr8up12042024.jpg|thumb|Fassade des Mietshauses Aventinstraße 8. Das Gebäude wurde in der Zeit von 1888 bis 1889 nach Planung durch Alois Barbist errichtet.]] | [[Datei:Mueaventinstr8up12042024.jpg|thumb|Fassade des Mietshauses Aventinstraße 8. Das Gebäude wurde in der Zeit von 1888 bis 1889 nach Planung durch Alois Barbist errichtet.]] | ||
= Die Anfänge == | == Die Anfänge == | ||
Die Aventinstraße ist eine reativ junge Straße, sie wurde auf zuvor auf durch Bäche durchzogene Wiesen errichtet. Die Straße wurde mit einer Breite von 15 Meter angelegt, noch während bereits ab 1888 die ersten Häuser hochgezogen wurden, waren die zwei Bäche, der Kaiblmühlbach und der Heilig Geist Mühlbach, die die Straße querten noch nicht komplett gefasst, und die Mietshäuser, die damals noch keine eigene Abwasserleitungen hatten, sondern ihr Brauchwasser in sogenannte Versitzgruben abgaben, konnten diese nicht tief genug gelegt werden, weil sich dort sonst das Wasser der Stadtbäche ergoß. So wurde eine Genehmigung erteilt das Wasser direkt in den Kaiblmühlbach zu leiten. Erst für das Jahr 1889 werden 1200 Wagen Basaltbrocken aus der Gegend bei Bayreuth angekauft, die später zur Anlieferung zum Steinlager in Thalkichen geliefert wurden, und von dort nach Kirchstein zur weiteren Verteiltung in der Stadt verbracht. | Die Aventinstraße ist eine reativ junge Straße, sie wurde auf zuvor auf durch Bäche durchzogene Wiesen errichtet. Die Straße wurde mit einer Breite von 15 Meter angelegt, noch während bereits ab 1888 die ersten Häuser hochgezogen wurden, waren die zwei Bäche, der Kaiblmühlbach und der Heilig Geist Mühlbach, die die Straße querten noch nicht komplett gefasst, und die Mietshäuser, die damals noch keine eigene Abwasserleitungen hatten, sondern ihr Brauchwasser in sogenannte Versitzgruben abgaben, konnten diese nicht tief genug gelegt werden, weil sich dort sonst das Wasser der Stadtbäche ergoß. So wurde eine Genehmigung erteilt das Wasser direkt in den Kaiblmühlbach zu leiten. Erst für das Jahr 1889 werden 1200 Wagen Basaltbrocken aus der Gegend bei Bayreuth angekauft, die später zur Anlieferung zum Steinlager in Thalkichen geliefert wurden, und von dort nach Kirchstein zur weiteren Verteiltung in der Stadt verbracht. | ||
Bearbeitungen