Kazmairstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Angelegt wurde die Straße beginnend an der Straße Theresienhöhe, unmittelbar bei der ehemaligen Schießstätte, dem späteren Areal der Münchner Messe. Von hier zieht die Kazmairstraße westlich fort, wobei der Abschnitt zwischen der Theresienhöhe und der Schießstättstraße seit vielen Jahren nun zur Straße Alter Messeplatz gezählt wird, und die im Jahr 1897 als Straße ''Matthias Pschorr Ring'', nachmals Bestandteil der Heimeranstraße, angelegt wurde, um den zukünftigen Messeplatz anbinden zu können. Ab 1908 wurde die Kazmairstraße und die Ganghoferstraße mit der Trambahn erschlossen, wobei die eigene Verbindungstrecke von der Theresienhöhe entlang der Kazmairstraße bis zur Kreuzung mit der Ganghoferstraße nur bis 1963 erhalten bleibt. Nachmals wird der Betrieb auf die ebenso bestehende Strecke Theresienhöhe und Heimeranstraße und Ecke Ganghoferstraße verlagert.
Angelegt wurde die Straße beginnend an der Straße Theresienhöhe, unmittelbar bei der ehemaligen Schießstätte, dem späteren Areal der Münchner Messe. Von hier zieht die Kazmairstraße westlich fort, wobei der Abschnitt zwischen der Theresienhöhe und der Schießstättstraße seit vielen Jahren nun zur Straße Alter Messeplatz gezählt wird, und die im Jahr 1897 als Straße ''Matthias Pschorr Ring'', nachmals Bestandteil der Heimeranstraße, angelegt wurde, um den zukünftigen Messeplatz anbinden zu können. Ab 1908 wurde die Kazmairstraße und die Ganghoferstraße mit der Trambahn erschlossen, wobei die eigene Verbindungstrecke von der Theresienhöhe entlang der Kazmairstraße bis zur Kreuzung mit der Ganghoferstraße nur bis 1963 erhalten bleibt. Nachmals wird der Betrieb auf die ebenso bestehende Strecke Theresienhöhe und Heimeranstraße und Ecke Ganghoferstraße verlagert.


Ab der Schießstättstraße zieht die Kazmairstraße weiter am markanten Mietshaus Kazmairstraße 17, von Franz Deininger im Jahr 1914 ausgeführt, und dem im Jahr 1911 nach Planung Hans Grässel errichteten Polizeirevier 25, auf Kazmairstraße 19 und Heimeranstraße, daran vorbei richtung der Parkstraße, von dort weiter kreuzt sie die Ligsalzstraße, führt bis an der hier verkehrsberuhigten Ganghoferstraße heran, quert diese. An der Ganghoferstraße endete noch weit in die 1910er Jahre die Wohnhausbebauung. Ab hier führt die Straße weiter am Georg-Freundorfer-Platz vorrüber, dem gegenüber die Wohnhausanlage Kazmeirstraße 38,38a,38b,40,42,44,46,48,50,52,54 und Gollierstraße 41,43,51,53, Teilabschnitt Kazmairstraße 44, mit der Gaststätte Café Ça va, gefolgt mit der Kreuzung mit der Geroltstraße, und dem kurzen Abschnitt am Männerwohnheim vorbei, zur Bergmannstraße, diese abermals kreuzend an der Bergmannschule vorbei, geht es weiter zum Abzweiger beim Kiliansplatz. Hier vollzieht die Straße einen kleinen Schlenkerer um das Mietshaus Kazmairstraße 58 herum, gegenüber sogleich geht es an der Anglerstraße vorbei, gefolgt von einem geraden Abschnitt entlang einer geschlossenen Mietshausbebauung, auch am Mietshaus Hausnummer 60 vorbei, in dem sich im Erdgeschoss bis zum Jahr 1961 das Kino die Westend-Lichtspiele befand. Weiter bis zur Kreuzung mit der Trappentreustraße. Von hier bis zur Hausnummer Kazmaierstraße 76 ist die Straße als Rad-, und Fußweg zurückgebaut. Die Einfahrt von der Trappentreustraße in die Kazmairstraße ist mit Kraftfahrzeugen noch bis zum Kinderhaus möglich, und endet als Sackgasse. Ausgehend von der Astallerstraße, wo die Kazmairstraße mit ihrer höchsten Hausnummer 80 endet, ist die Straße ebenso als Sackgasse ausgelegt. Die Kazmairstraße wurde auf ihrer gesamter Länge mit der Trambahn bedient, die hier als Verbindungsstück zwischen Westendstraße und Theresienhöhe diente. Teile der im Jahr 1993 stillgelegten Trambahnstrecke wurden erst im Jahr 2009 abgebaut. Abschnittsweise wird die Straße seither mit Linienbussen befahren.
Ab der Schießstättstraße zieht die Kazmairstraße weiter am markanten Mietshaus Heimeranstraße 2 und Kazmairstraße 17, von Franz Deininger im Jahr 1914 ausgeführt, und dem im Jahr 1911 nach Planung Hans Grässel errichteten Polizeirevier 25, auf Kazmairstraße 19 und Rückgebäude an der Heimeranstraße, daran vorbei richtung der Parkstraße, von dort weiter kreuzt sie die Ligsalzstraße, führt bis an der hier verkehrsberuhigten Ganghoferstraße heran, quert diese. An der Ganghoferstraße endete noch weit in die 1910er Jahre die Wohnhausbebauung. Ab hier führt die Straße weiter am Georg-Freundorfer-Platz vorrüber, dem gegenüber die Wohnhausanlage Kazmeirstraße 38,38a,38b,40,42,44,46,48,50,52,54 und Gollierstraße 41,43,51,53, Teilabschnitt Kazmairstraße 44, mit der Gaststätte Café Ça va, gefolgt mit der Kreuzung mit der Geroltstraße, und dem kurzen Abschnitt am Männerwohnheim vorbei, zur Bergmannstraße, diese abermals kreuzend an der Bergmannschule vorbei, geht es weiter zum Abzweiger beim Kiliansplatz. Hier vollzieht die Straße einen kleinen Schlenkerer um das Mietshaus Kazmairstraße 58 herum, gegenüber sogleich geht es an der Anglerstraße vorbei, gefolgt von einem geraden Abschnitt entlang einer geschlossenen Mietshausbebauung, auch am Mietshaus Hausnummer 60 vorbei, in dem sich im Erdgeschoss bis zum Jahr 1961 das Kino die Westend-Lichtspiele befand. Weiter bis zur Kreuzung mit der Trappentreustraße. Von hier bis zur Hausnummer Kazmaierstraße 76 ist die Straße als Rad-, und Fußweg zurückgebaut. Die Einfahrt von der Trappentreustraße in die Kazmairstraße ist mit Kraftfahrzeugen noch bis zum Kinderhaus möglich, und endet als Sackgasse. Ausgehend von der Astallerstraße, wo die Kazmairstraße mit ihrer höchsten Hausnummer 80 endet, ist die Straße ebenso als Sackgasse ausgelegt. Die Kazmairstraße wurde auf ihrer gesamter Länge mit der Trambahn bedient, die hier als Verbindungsstück zwischen Westendstraße und Theresienhöhe diente. Teile der im Jahr 1993 stillgelegten Trambahnstrecke wurden erst im Jahr 2009 abgebaut. Abschnittsweise wird die Straße seither mit Linienbussen befahren.


[[Datei:Muekazmairkilianstr122018c85.jpg|thumb|Hochaufragendes Mietshaus Kazmairstraße 58 mit der Kilianstraße. Ehedem Gaststätte Kiliansplatz. Das Mietshaus wurde um 1900 nach Planung des Architekten Paul Böhmer errichtet. Das Gebäude wurde im Jahr 2024-2025 renoviert.]]
[[Datei:Muekazmairkilianstr122018c85.jpg|thumb|Hochaufragendes Mietshaus Kazmairstraße 58 mit der Kilianstraße. Ehedem Gaststätte Kiliansplatz. Das Mietshaus wurde um 1900 nach Planung des Architekten Paul Böhmer errichtet. Das Gebäude wurde im Jahr 2024-2025 renoviert.]]
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