Burgstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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| 6 || Vormals Hausnummer 12. Einer der Besitzer war ab dem 3. September 1686 bis Dezember 1699 der Hofmaler [[Johann Anton Gumpp]] zusammen mit seiner Frau Maria Magdalena. 80 Jahre später der Staatskanzler [[Wiguläus von Kreittmayr]] || Kreittmayr, der das Gebäude im Jahr 1757 kaufte und es bis zu seinem Tod im Jahr 1790 besaß. Ab April 1909 stand das Haus zum Abriss frei. Durch einen Neubau in den Jahren 1909/10 verschwanden die letzten Spuren auf deren Vorbesitzer. Eine Gedenktafel, die an der Fassade im ersten Stock zwischen dem schmalen Zwischenraum zweier Fenster angebracht war, berichtete von Kreittmayr, der in diesem Haus verstarb. An diesem Neubau jener Jahre, der sich bis in die [[Sparkassenstraße]] erstreckt, hat wieder eine Gedenktafel den Platz an der Fassade gefunden.
| 6 || Vormals Hausnummer 12. Einer der Besitzer war ab dem 3. September 1686 bis Dezember 1699 der Hofmaler [[Johann Anton Gumpp]] zusammen mit seiner Frau Maria Magdalena. 80 Jahre später der Staatskanzler [[Wiguläus von Kreittmayr]] || Kreittmayr, der das Gebäude im Jahr 1757 kaufte und es bis zu seinem Tod im Jahr 1790 besaß. Ab April 1909 stand das Haus zum Abriss frei. Durch einen Neubau in den Jahren 1909/10 verschwanden die letzten Spuren auf deren Vorbesitzer. Eine Gedenktafel, die an der Fassade im ersten Stock zwischen dem schmalen Zwischenraum zweier Fenster angebracht war, berichtete von Kreittmayr, der in diesem Haus verstarb. An diesem Neubau jener Jahre, der sich bis in die [[Sparkassenstraße]] erstreckt, hat wieder eine Gedenktafel den Platz an der Fassade gefunden.
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| 7 || ''Am Sonneneck'', ein Neubau aus den Jahren 1962/63 || Hier wohnte für eine kurze Zeitspanne im Jahre 1780 der Musiker und Komponist [[Wolfgang Amadeus Mozart]]. Er hatte ein kleines Eckzimmer im 2. Stock, wo er von November bis Dezember des Jahres die Oper "Idomeneo" vollendete. Eine [[Münchener Gedenktafeln|Tafel]], angebracht an der Fassade des Hauses, Ecke [[Altenhofstraße]], berichtet davon.
| 7 || ''Am Sonneneck'', vormals Nr. 6, ein Neubau aus den Jahren 1962/63 || In den Jahren 1682 bis 1725 war ein Vorgängerbau im Besitz von [[Enrico Zuccalli]]. Hier wohnte auch für eine kurze Zeitspanne im Jahre 1780 der Musiker und Komponist [[Wolfgang Amadeus Mozart]]. Er hatte ein kleines Eckzimmer im 2. Stock, wo er von November bis Dezember des Jahres die Oper "Idomeneo" vollendete. Eine [[Münchener Gedenktafeln|Tafel]], angebracht an der Fassade des Hauses, Ecke [[Altenhofstraße]], berichtet davon.
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| 8 || In diesem Bürgerhaus der Zeit von vor 1620, direkt gegenüber vom [[Weinstadel]], lebte und verstarb der Baumeister und Architekt [[François de Cuvilliés|Francois Cuvilliés]] || Eine [[Münchener Gedenktafeln|Gedenktafel]] an der Fassade erinnert daran. Zu Lebzeiten Cuvilliés trug das Gebäude noch das alte Hausnummernschema, das von der Residenz als Gebäude -1- ausgehend sortiert war. Erst im Jahre 1833 erfolgte die Umstellung auf eine auf die jeweiligen Straßennamen bezogene Nummerierung. Dies als Burgstraße Nummer 11, und erst nach dem [[2. Weltkrieg]] die noch heute angeführte Nummer 8. Direkt links, mit zweistöckiger Überbauung, findet sich das ''Türmleinstor''. In neuerer Zeit ist diese Ecke auch als ''Schlichtingerbogen'' bekannt geworden.
| 8 || In diesem Bürgerhaus der Zeit von vor 1620, direkt gegenüber vom [[Weinstadel]], lebte und verstarb der Baumeister und Architekt [[François de Cuvilliés|Francois Cuvilliés]] || Eine [[Münchener Gedenktafeln|Gedenktafel]] an der Fassade erinnert daran. Zu Lebzeiten Cuvilliés trug das Gebäude noch das alte Hausnummernschema, das von der Residenz als Gebäude -1- ausgehend sortiert war. Erst im Jahre 1833 erfolgte die Umstellung auf eine auf die jeweiligen Straßennamen bezogene Nummerierung. Dies als Burgstraße Nummer 11, und erst nach dem [[2. Weltkrieg]] die noch heute angeführte Nummer 8. Direkt links, mit zweistöckiger Überbauung, findet sich das ''Türmleinstor''. In neuerer Zeit ist diese Ecke auch als ''Schlichtingerbogen'' bekannt geworden.
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