Esther Cohn: Unterschied zwischen den Versionen

288 Bytes hinzugefügt ,  15. November 2023
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'''Esther Cohn''' (Geb. am 18. September 1926 in Offenburg (Südbaden); ermordet am 18. Oktober [[1944]] im [[KZ Auschwitz]]) war ein junges Mädchen, das während der [[Shoah]] (deutsch Judenverfolgung von 1933 bis 1945) ermordet wurde. In der Folge nach dem Pogrom 1938 (der so verharmlosend genannten „Kristallnacht“) kam und lebte sie einige Zeit in [[München]]. Ihr Vater wurde 1938 Häftling im Münchner [[Konzentrationslager Dachau]]. Ihr inzwischen bekannt gewordenes ''Tagebuch'' - ein Zeugnis, wie die Judenverfolgung der Nazis von einem Opfer erlebt wird - blieb erhalten und befindet sich im Archiv von Yad Vashem in Jerusalem.  
'''Esther Cohn''' (Geb. am 18. September 1926 in Offenburg (Südbaden); ermordet am 18. Oktober [[1944]] im [[KZ Auschwitz]]) war ein junges Mädchen, das während der [[Shoah]] (deutsch Judenverfolgung von 1933 bis 1945) ermordet wurde. In der Folge nach dem Pogrom 1938 („Kristallnacht“) kam und lebte sie einige Zeit in [[München]]. Ihr Vater war 1938 deshalb Häftling im Münchner [[Konzentrationslager Dachau]]. Ihr inzwischen bekannt gewordenes Tagebuch - ein Zeugnis, wie die Judenverfolgung der Nazis von einem Opfer erlebt wird- blieb erhalten und befindet sich im Archiv von Yad Vashem in Jerusalem.  


Ihre Mutter Sylvia Cohn kam mit ihren drei Töchtern im Oktober [[1939]] nach München, nachdem den Juden in den grenznahen badischen Gebieten befohlen worden war, ihre Heimat zu verlassen. Die Unterbringung und Versorgung dieser Personen wurde in München von [[Else Behrend-Rosenfeld]] organisiert. Die Familie Cohn kam zunächst in der [[Luisenstraße]] 3 bei Rut und Gedda Engelmann unter, später wurden Sylvia, Myriam und Eva Cohn bei Frau Dr. Steinhard in der [[Tengstraße]] 27 einquartiert. Esther Cohn hingegen, für die wegen der bleibenden Schäden nach ihrer Erkrankung der weite Schulweg mit der Straßenbahn zu beschwerlich war, wurde im [[Antonienheim]] untergebracht und blieb dort auch, als ihre Mutter mit den beiden jüngeren Töchtern im März 1940 nach Offenburg zurückzog.
Ihre Mutter Sylvia Cohn kam mit ihren drei Töchtern im Oktober [[1939]] nach München, nachdem den Juden in den grenznahen badischen Gebieten befohlen worden war, ihre Heimat zu verlassen. Die Unterbringung und Versorgung dieser Personen wurde in München von [[Else Behrend-Rosenfeld]] organisiert. Die Familie Cohn kam zunächst in der [[Luisenstraße]] 3 bei Rut und Gedda Engelmann unter, später wurden Sylvia, Myriam und Eva Cohn bei Frau Dr. Steinhard in der [[Tengstraße]] 27 einquartiert. Esther Cohn hingegen, für die wegen der bleibenden Schäden nach ihrer Erkrankung der weite Schulweg mit der Straßenbahn zu beschwerlich war, wurde im [[Antonienheim]] untergebracht und blieb dort auch, als ihre Mutter mit den beiden jüngeren Töchtern im März 1940 nach Offenburg zurückzog.
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* [http://www.ardmediathek.de/radio/SWR2-Stolpersteine/Esther-Cohn-Offenburg/SWR2/Audio-Podcast?documentId=21197858&bcastId=18003206 ''Esther Cohn, Offenburg'', auf www.ardmediathek.de]
* https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Esther_Cohn
* [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Esther_Cohn Wikipedia-Artikel über Esther Cohn]


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[[Kategorie:Frau]]
[[Kategorie:Frau]]
[[kategorie:Deportation]]
[[kategorie:Buch]]
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