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Der Tunnel ist Teil des [[Mittlerer Ring|Mittleren Ringes]] und hat eine Länge von zirka 1.500 Metern. Er besteht aus zwei Röhren mit jeweils zwei Fahrbahnen und besitzt neben den Hauptportalen die Ab- und Auffahrten der [[Knorrstraße]]/[[Belgradstraße]] (östliche Richtung) und [[Leopoldstraße]] (westliche Richtung). In östlicher Fahrtrichtung besteht ein Nebentunnel, der direkt auf die [[A 9]] führt. Im Tunnel gibt es in beiden Richtungen verkehrsflussabhängige Geschwindigkeitsbegrenzungen (max. 50 km/h) und [[Blitzkasten|Radaranlagen]] zu deren Überwachung. | Der Tunnel ist Teil des [[Mittlerer Ring|Mittleren Ringes]] und hat eine Länge von zirka 1.500 Metern. Er besteht aus zwei Röhren mit jeweils zwei Fahrbahnen und besitzt neben den Hauptportalen die Ab- und Auffahrten der [[Knorrstraße]]/[[Belgradstraße]] (östliche Richtung) und [[Leopoldstraße]] (westliche Richtung). In östlicher Fahrtrichtung besteht ein Nebentunnel, der direkt auf die [[A 9]] führt. Im Tunnel gibt es in beiden Richtungen verkehrsflussabhängige Geschwindigkeitsbegrenzungen (max. 50 km/h) und [[Blitzkasten|Radaranlagen]] zu deren Überwachung. | ||
Bis 2004 wurde die Oberfläche über dem Tunnel neu gestaltet. Der Westteil zwischen [[Schleißheimer Straße]] und Knorrstraße/Belgradstraße wurde zu einer vierstreifigen Straße ohne Fahrbahntrennung umgebaut. Der östliche Teil bis zur Leopoldstraße wurde zum [[Petuelpark]] gänzlich ohne Straßenverkehr umgebaut. Die Baukosten betrugen insgesamt 205 Mill. Euro<ref>Stadtplanungsamt Frankfurt/M. (!) [https://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/show.php?ID=15636&psid=d Planungen des Architekturbüros Albert Speer: Petueltunnel (S. 21)]</ref>. | Bis 2004 wurde die Oberfläche über dem Tunnel neu gestaltet. Der Westteil zwischen [[Schleißheimer Straße]] und Knorrstraße/Belgradstraße wurde zu einer vierstreifigen Straße ohne Fahrbahntrennung umgebaut. Der östliche Teil bis zur Leopoldstraße wurde zum [[Petuelpark]] gänzlich ohne Straßenverkehr umgebaut. Die Baukosten betrugen insgesamt 205 Mill. Euro<ref>Stadtplanungsamt Frankfurt/M. (!): [https://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/show.php?ID=15636&psid=d Planungen des Architekturbüros Albert Speer: Petueltunnel (S. 21)]</ref>. | ||
Früher wurde die Straßenbahnunterführung der damaligen [[Linie 8]] zwischen den Haltestellen [[Rümannstraße|Rümann]]- und [[Keferloherstraße]], die den Petuelring unterquerte, als ''Petueltunnel'' bezeichnet. Die Strecke wurde 1993 stillgelegt, während der Bauzeit des jetzigen Straßentunnels als Zufahrt für die Baufahrzeuge genutzt und danach zugeschüttet. | Früher wurde die Straßenbahnunterführung der damaligen [[Linie 8]] zwischen den Haltestellen [[Rümannstraße|Rümann]]- und [[Keferloherstraße]], die den Petuelring unterquerte, als ''Petueltunnel'' bezeichnet. Die Strecke wurde 1993 stillgelegt, während der Bauzeit des jetzigen Straßentunnels als Zufahrt für die Baufahrzeuge genutzt und danach zugeschüttet. | ||
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