Georg Pöltl: Unterschied zwischen den Versionen

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'''NAL bedeutet, nicht aus dem Lager. Häftlinge, die für eine Vernehmung zweiten oder dritten Grades durch die Politische Abteilung oder zur Exekution bestimmt waren.''' Sein letzter Wohnsitz war München, Schreinerstr. 33.
'''NAL bedeutet, nicht aus dem Lager. Häftlinge, die für eine Vernehmung zweiten oder dritten Grades durch die Politische Abteilung oder zur Exekution bestimmt waren.''' Sein letzter Wohnsitz war München, Schreinerstr. 33.


Wohl durch katastrophale hygienischen Bedingungen im KZ Dachau, die dort 1945 herrschten, bekam er die Ruhr. Nach Auskunft von dem Mithäftling Rudolf Bierle und Kugler (†1946 München) wurde Georg Pöltl wohl noch lebend ins Krematorium gebracht. Gestorben ist er am 4.4.1945.
Wohl durch katastrophale hygienischen Bedingungen im KZ Dachau, die dort 1945 herrschten, bekam er die Ruhr. Nach Auskunft von dem Mithäftling Rudolf Bierle und Kugler (†1946 München) wurde Georg Pöltl wohl noch lebend ins Krematorium gebracht. Neuere Erkenntnisse sprechen davon, dass noch im Februar 1945 das Krematorium geschlossen wurde, Georg Pöltl an der Ruhr und Unterernährung im KZ Dachau im Alter von 16 Jahren am 4.4.1945 starb und seine Leiche in einem Massengrab  liegt.


Kurz nach seinem Tod fuhren seine Mutter Maria Pöltl und deren Schwester Karoline Wittmann, geb. Erlacher (*1913 München †1978) nach Dachau zum KZ und wollten dort für Georg Pöltl ein Esspacket abgeben. Darauf hin wurde den Beiden von der Lagerverwaltung mitgeteilt, sie können das Packet wieder mitnehmen und eine Handvoll Asche dazu. An diesem  Schicksal ihres einzigen Kindes ist seine Mutter Maria Pöltl letztendlich zerbrochen.
Anfang April 1945 fuhren seine Mutter Maria Pöltl und deren Schwester Karoline Wittmann, geb. Erlacher (*1913 München †1978) nach Dachau zum KZ und wollten dort für Georg Pöltl ein Esspacket abgeben. Darauf hin wurde den Beiden von der Lagerverwaltung mitgeteilt, sie können das Packet wieder mitnehmen und eine Handvoll Asche dazu. An diesem  Schicksal ihres einzigen Kindes ist seine Mutter Maria Pöltl letztendlich zerbrochen.
Karoline Wittmann hatte um 1940 anhand von ihren Zeichnungen um 1930 ihre Schwester mit ihrem Kind Georg auf der Akademie für bildende Künste in München in Öl gemalt. Dieses Bild befindet sich heute im Besitz der Bürgerstiftung für verfemte Kunst in Solingen und wurde 2013 in der Ausstellung im Deutschen Bundestag "Kunst in der Katastrophe" Katalog Seite 30 und Abb. Seite 31 sowie im Ephrahimpalais Berlin ausgestellt. Georg Pöltl hat kein Grab, nur dieses Ölbild zeigt von seiner Existenz und einige Formulare und Foto, die sich in der Nachlassverwaltung von Karoline Wittmann pm.wittmann@web.de befinden.  siehe auch www.karoline-wittmann.de
Karoline Wittmann hatte um 1940 anhand von ihren Zeichnungen um 1930 ihre Schwester mit ihrem Kind Georg auf der Akademie für bildende Künste in München in Öl gemalt. Dieses Bild befindet sich heute im Besitz der Bürgerstiftung für verfemte Kunst in Solingen und wurde 2013 in der Ausstellung im Deutschen Bundestag "Kunst in der Katastrophe" Katalog Seite 30 und Abb. Seite 31 sowie im Ephrahimpalais Berlin ausgestellt. Georg Pöltl hat kein Grab, nur dieses Ölbild zeigt von seiner Existenz und einige Formulare und Foto, die sich in der Nachlassverwaltung von Karoline Wittmann pm.wittmann@web.de befinden.  siehe auch www.karoline-wittmann.de
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