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Georg Pöltl wurde am 1.12.1928 in München Bogenhausen geboren, seine Mutter war Maria Pöltl, geb. Erlacher, der Vater Georg Pöltl (*1903 München, gefallen 15.2.1943 in den Kämpfen am Donez als Wachtmeister der Schp. der Res.) war von Beruf Friseurmeister, hatte einen Friseurladen in Trudering. Ab seinem 10. Lebensjahr und dem Ausbruch des | Georg Pöltl wurde am 1.12.1928 in München Bogenhausen geboren, seine Mutter war Maria Pöltl, geb. Erlacher, der Vater Georg Pöltl (*1903 München, gefallen 15.2.1943 in den Kämpfen am Donez als Wachtmeister der Schp. der Res.) war von Beruf Friseurmeister, hatte einen Friseurladen in Trudering. Ab seinem 10. Lebensjahr und dem Ausbruch des | ||
2. Weltkrieges am 1.9.1939 wuchs der junge Georg allein auf sich gestellt auf, sein Vater wurde seit Kriegsbeginn eingezogen, seine Mutter wurde verpflichtet, tagsüber Schreibarbeiten bei der Polizei auszuführen. So ging er oft zu seinen Großeltern Maria und Ludwig Erlacher, die in der Ismaninger Str. 77, München ein Schreibwarengeschäft betrieben und die auch dort wohnten. In unmittelbarer Nähe zur Ismaninger Straße befand sich auch das KZ Außenlager der SS in der Möhlstraße. | 2. Weltkrieges am 1.9.1939 wuchs der junge Georg allein auf sich gestellt auf, sein Vater wurde seit Kriegsbeginn eingezogen, seine Mutter wurde verpflichtet, tagsüber Schreibarbeiten bei der Polizei auszuführen. So ging er oft zu seinen Großeltern Maria und Ludwig Erlacher, die in der Ismaninger Str. 77, München ein Schreibwarengeschäft betrieben und die auch dort wohnten. In unmittelbarer Nähe zur Ismaninger Straße befand sich auch das KZ Außenlager der SS in der [[Möhlstraße]]. | ||
Schorschi sympatisierte mit den Juden und zeigte seiner Cousine Bobby geb. Conrad (*1931 München), dass er unter seinem Hemd einen gelben Judenstern trug, den er sich auf sein Unterhemd genäht hat. Auf diese weise versuchte er wohl seine Verbundenheit mit den Juden zu zeigen. | Schorschi sympatisierte mit den Juden und zeigte seiner Cousine Bobby geb. Conrad (*1931 München), dass er unter seinem Hemd einen gelben Judenstern trug, den er sich auf sein Unterhemd genäht hat. Auf diese weise versuchte er wohl seine Verbundenheit mit den Juden zu zeigen. | ||
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