Robert Lembke

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Robert Lembke, mit allen Vornamen Robert Emil L. (* als Robert Emil Weichselbaum am 17. September 1913 in München; † 14. Januar 1989 ebenda) war ein über Bayern hinaus bekannter Journalist (u.a. Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks) und Fernsehmoderator (Was bin ich?).

Leben

Lembke begann mit 18 Jahren ein Jurastudium, welches er abbrach. Er wurde Journalist beim Berliner Tageblatt und beim Simplicissimus.

Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Lembke gemeinsam mit Hans Habe, Erich Kästner und Stefan Heym die Neue Zeitung in München auf. Ab 1949 arbeitete er beim Bayerischen Rundfunk. Ab 1969 war er Geschäftsführer des Deutschen Olympiazentrums. Schließlich wurde er Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks und stellvertretender Programmdirektor der ARD.

Von 1955 bis 1958 und von 1961 bis 1989 moderierte Lembke 337 Folgen der "heiteren" Berufe-Ratesendung Was bin ich? im Ersten Deutschen Fernsehen. Sein privater Terrier "Struppi" war dabei neben den Sparschweinchen sozusagen ein ständiges Markenzeichen der Sendereihe mit dem Premiumsendeplatz nach der Tagesschau.

Was bin ich war eine der ersten Fernsehsendungen die beim Start des Farbfernsehens 1967 in Farbe gesendet wurde.

Er wurde 1989 auf dem Westfriedhof in München bestattet.

Weblinks

Wikipedia.png
Das Thema "Robert Lembke" ist auf Grund der überregionalen Bedeutung des Themas auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten — dort:
erreichbar über diesen Link: Robert Lembke.