Palais Dürckheim

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Das Palais Dürckheim in der Maxvorstadt, Türkenstraße 4, ist ein ist ein freistehender, kubischer Bau im klassizistischen Stil mit einer Fassade aus verschiedenfarbigem Backstein mit Sandsteingliederungen und Reliefs.

Geschichte

Der Architekt Franz Jakob Kreuter, ein Schüler von Friedrich von Gärtner, errichtete das Adelspalais 1842 – 1844 im Auftrag des königlich bayerischen Kämmerers und Obersthofmeisters Graf Friedrich Wilhelm Alfred von Dürckheim-Montmartin (1794 – 1879). Von 1855 bis 1909 war das Palais Sitz der Preußischen Gesandtschaft in Bayern. Ab 1937 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde es als Polizeikrankenhaus genutzt. Nach dem Wiederaufbau beherbergte es bis 1968 das Landeskriminalamt und später ein Schulungszentrum der Bayerischen Landesbank, bis es Ende 2004 zum Palais Pinakothek wurde.

Heutige Nutzung

Als solches ist es ein Zentrum für Kunstvermittlung im Kunstareal München, um mit wechselnden thematischen Programmen und vielfältigen methodischen Ansätzen attraktive Einstiegsmöglichkeiten zu den Kunstwerken der Pinakotheken zu geben. Als Ausgangspunkt für die Begegnung mit den Kunstwerken bahnt es ungewöhnliche und sinnliche Wege zur Kunst. In unmittelbarer Nähe zu den Museen gelegen ist das Palais Pinakothek ein Haus zum Mitmachen, zum Augen öffnen, Sehen lernen. Ein Haus, um zum Denken anzuregen, Wissenschaft zu betreiben, Begegnungen zu erleben.

Weblinks

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Erreichbar über diesen Link: Palais Dürckheim.