Villa

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Adlige Stadthäuser - Palais und großbürgerliche Villen sind auch in München zunächst nichts besonderes, auch wenn jedes für sich einmalig ist. Sie heben sich durch ihren repräsentativen Gestus von den "Normalbauten" ab.

Palais

Palais ist das französische Wort für PalastW (ital. palazzo, engl. palace, span. palacio) und bezeichnet einen - meist in einer Stadt erbauten - schlossähnlichen und repräsentativen Prachtbau. Zunächst nur auf Adelssitze angewandt machte der Begriff einen Wandel hin zum Gebäudetypus durch. Dabei wird zwischen alleinstehendem und dem in Reihe gebauten Palais und natürlich den Stilepochen unterschieden.

Beispiele

Zerstörte Palais

Großbürgerliche Villen

Großbürgerliche Villen sind im 19. Jahrhundert die Nachfolger der Adelspalais.

Der Name, vom römischen Wort "villa" abgeleitet, ist bereits charakterisierend für den Bau: Ein Anwesen für eine ganze Familie mit "Gesinde" und manchmal auch einem landwirtschaftlichen Betrieb drumherum, zumindest aber in einer solitären Lage, manchmal auch nur als Sommerhaus gedacht, um der schlechten Stadtluft zu entfliehen. Hier zeigt sich auch noch die Nähe des Begriffs Villa zum Wort "Landhaus" - im Gegensatz zum Wort Palais/Stadthaus.

Villa, sonstige

Bilderauswahl

Literatur

  • Gernot Brauer: München Architektur - Stadtentwicklung - Stadtgestalt. MünchenVerlag, München, 2009. ISBN 978-3-937090-37-5
  • Dorle Gribl: Villenkolonien in München und Umgebung. 1999
  • Brigitte Herpich: Bürgerhäuser und Villen in München (Bd. 1 - Englischer Garten und Schwabing, Seidl-Villa). 2007. ISBN 3932292413
  • Dietlind Pedarnig, Konstantin Köppelmann: Münchner Palais. Allitera Verlag München. ISBN 978-3-86906-820-6, Neuauflage für 2018 angekündigt (54 Beispiele)

Weblinks

Siehe auch


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