Oberpollinger

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Kaufhaus Oberpollinger.
Architekten Heilmann und Littmann, 1904-1905

Der Oberpollinger ist seit 1905 ein Kaufhaus in München, das heute Karstadt als Premium-Kaufhaus betreibt. Es steht in der Fußgängerzone an der Neuhauser Straße. Oberpollinger bietet auf sieben Etagen auf rund 30.000 qm Produkte von großen Luxusmarken wie Prada, Louis Vuitton oder Gucci.

In der 5. Etage lädt das Restaurant LeBuffet ein, das auch einen Zugang zu einer Dachterasse mit einem schönen Blick über die Münchner Altstadt hat.

Namensherkunft

Im Nachbarhaus war vorher eine Brauerei, die mehrmals den Besitzer wechselte, bis sie 1584 durch den Brauer Christoph Pollinger übernommen wurde. Seine Familie besaß in der Nähe der Sendlinger Straße eine zweite Braustätte. Deshalb unterschieden die Münchner zwischen dem „Unteren“ und dem „Oberen“ Pollinger. So entstand der Name „Oberpollinger“.

Arisierung

Das NS-Regime kaufte dem Konzern 1933 mit einen umfangreichen Kredit die Eigentumsrechte für Nazis günstig ab und der Konzern unterwarf sich „freiwillig“ damit sehr früh der Arisierung. Diese hatten zwei leitende Angestellte und NSDAP-Mitglieder ausgehandelt. Die Karstadt AG entlie deutschlandweit 830 jüdische Angestellte, darunter auch vier Vorstandsmitglieder und 47 Geschäftsführer. Der Konzern leistete nach der Befreiung nach 1945 Entschädigungszahlungen.

Weblinks


Wikipedia.png Das Thema "Oberpollinger" ist wegen überregionaler Bedeutung auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten.

Siehe unter Oberpollinger.