Oberbürgermeisterwahl 1993

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Die Oberbürgermeisterwahl 1993 fand am 12. September 1993 statt. Sie war nach dem Rücktritt von Georg Kronawitter (SPD) notwendig geworden.

Der Wahlkampf wurde mit großer Härte geführt. In Umfragen führte zuerst der von der CSU aufgestellte Peter Gauweiler. Wenige Wochen vor der Wahl wurde bekannt, dass Dr. Gauweiler seine Kanzlei zu merkwürdigen Konditionen verpachtet hatte. Passagen des Pachtvertrags mit der Münchner Sozietät Nörr, Stiefenhofer & Lutz ließen den Schluss zu, „dass der Pachtzins von 10 000 Mark pro Monat, insgesamt bisher 1,3 Millionen Mark, in Wahrheit als 'Honorierung für Akquisitionen' fließt“, meinte der Professor für Öffentliches Recht an der Augsburger Universität, Martin Morlok.[1] Im ersten Wahlgang setzte sich Christian Ude gleich im 1. Wahlgang mit 50,8 % der gültigen Stimmen durch. Peter Gauweiler erhielt 43,3 %, Heinz F. Kremzow (REP) 2,8 %, Bernhard Fricke (DaGG) 1,7 %, Mechthild von Walter (ÖDP) 0,5 %, Karl Brenner (BP) 0,4 %, Elvira Seligmann (APD) 0,3 %, Monika Kuffer (HP) 0,1 %, Elke Fimmen (BBS) 0,1 % und Maria Frank (FVP) 0,0 %.

Quelle

Einzelnachweise

  1. Der Spiegel, 22. August 1993: Einen Reibach


Wappen-muenchen.jpg Oberbürgermeisterwahlen

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