Max-Josef-Stift

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Das Max-Josef-Stift - Staatliches Gymnasium

Das Max-Josef-Stift ist ein neusprachliches und musisches Gymnasium für Mädchen mit Internat und Tagesheim mit ca. 750 Schülerinnen in Bogenhausen. Bereits bei der Gründung im Jahr 1813 durch König Max I. Joseph als "Königliches Erziehungsinstitut für Töchter der höheren Stände" war das "Stift" eine Internatsschule für Mädchen aller Konfessionen.

Historie

Das Max-Josef-Stift war ab 1840 in einem eigenen Gebäude in der Ludwigstraße / Ecke Veterinärstraße untergebracht. Knapp 100 Jahre später musste die Schule ihr angestammtes Gebäude zugunsten der neu gegründeten nationalsozialistischen "Akademie für Deutsches Recht" verlassen. Nach der Auflösung und Kündigung des Stiftes an der Ludwigstraße erfolgte der Neubau des Stiftes in den Jahren von 1938 bis 1939. Der architektonische Entwurf erfolgte durch den Baumamtsmann Karl Hocheder (Sohn).[1] Am Portal wurde ein von Düll und Petzold gestalteter Wandschmuck angebracht. Kurz nach Kriegsbeginn wurde der Schulbetrieb ausgelagert und das Schulhaus als "Hilfskrankenhaus Bogenhausen" genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschlagnahmte die US-Armee das Gebäude. Am 20. Februar 1946 eröffnete die "United Nations Relief and Rehabilitation Administration" (UNRRA) hier ein Krankenhaus für Überlebende von Konzentrationslagern. Bis 1951 wurden hier mehr als 40.000 Patienten – meist körperlich und seelisch schwer verletzte Menschen – behandelt. Danach bezog das Max-Josef-Stift, das zwischenzeitlich in Beuerberg untergekommen war, wieder das Gebäude. 1969 bis 1976 erfolgte der Neubau von Internat und Doppelturnhalle. 2016 wurde der Erweiterungsbau mit Aula eröffnet.

Adresse

Max-Josef-Stift



Mühlbaurstraße 15
D-81677 München
☎ : 089 / 99 84 350
@ : sekretariat@maxjosefstift.de

Www.png www.maxjosefstift.de/, offizielle Website

Wikipedia.png
Das Thema "Max-Josef-Stift" ist aufgrund seiner überregionalen Bedeutung auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten.
Die Seite ist über diesen Link aufrufbar: Max-Josef-Stift.

Referenzen

  1. Megele: Bautechnischer Atlas von München. Selbstverlag, München 1951 (S.50-51, Erziehungsanstalten)