Marieluise Fleißer

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Marieluise Fleißer (* 23. November 1901 in Ingolstadt; † 2. Februar 1974 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin.

Ab 1919 studierte sie in München Theaterwissenschaft und Germanistik. Danach war sie freie Schriftstellerin in Berlin.

1933 erhielt sie Schreibverbot und kehrte nach Ingolstadt zurück. Ab 1945 war sie wieder literarisch tätig. Sie machte sich einen Namen als Dramatikerin und Autorin anspruchsvoller Prosa. Ihre Erzählungen sind stark autobiographisch, ihre Bühnenstücke derb und heimatverbunden.

Seit 1935 war sie mit Josef Haindl verheiratet.

Seit 1981 wird der Marieluise-Fleißer-Preis durch die Stadt Ingolstadt vergeben.

In den Jahren 2005/2006 hatte das Münchner Volkstheater eine Reihe von Fleißer-Stücken auf dem Spielplan.

Werke (Auswahl)

  • Fegefeuer in Ingolstadt (1926), ursprünglich "Die Fußwaschung"
  • Pioniere in Ingolstadt (1929)
  • Mehlreisende Frieda Geier (1931), Überarbeitung unter dem Titel Eine Zierde für den Verein (1972)
  • Der starke Stamm (1946)
  • Avantgardae (1963)

Ehrungen

Ihr zu Ehren sind in München benannt:

der Marieluise-Fleißer-Bogen in Neuperlach
die Marieluise-Fleißer-Realschule in der Maxvorstadt

Literatur

  • Reflexive Naivität. Zum Werk Marieluise Fleißers. Hrsg. von Maria E. Müller und Ulrike Vedder. Berlin 2000.
  • Materialien zum Leben und Schreiben der Marieluise Fleißer. Hrsg. von Günther Rühle. Frankfurt am Main 1973.


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