Leopoldpark

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Im Jahr 1975. Blick auf das Gebäude der Kunstakademie, die Bebauung entlang der Georgenstraße, und der Leopoldpark dahinter. Eingerahmt von der Leopoldstraße auf der rechten Bildseite, und den Wohnhäusern in Schwabing auf der linken Seite. Foto; Schillinger.

Wer vom Flanieren auf der Leopoldstraße müde ist und sich eine Pause gönnen möchte, der kann das im Leopoldpark (manchmal auch als Unipark bezeichnet) tun. Auf Höhe der U-Bahn-Station Giselastraße, hinter dem Gebäude des Studentenwerks, führen Wege an den Universitätsgebäuden vorbei in den etwas versteckten Park. Im Park sind ein Spielplatz und ein Universitätskindergarten. Eine Tischtennisplatte auf dem Spielplatz lockt zu jeder Tageszeit zahlreiche Besucher zu einem Spiel an. Von der Friedrichstraße aus dient er vielen Passanten als Abkürzung zur Leopoldstraße.

Das nördliche Parkende und die Mensa in der Modellerweiterung im Stadtmuseum
Am rechten Bidrand; Foto von 2015, Blick nach Osten

Der in Schwabing gelegene Leopoldpark wurde ursprünglich von Prinz Leopold an sein Palais angebaut und noch später als Militärgelände genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier das Studentenwerk der LMU und die Mensa erbaut. Kurze Zeit später kam das Gebäude für die pädagogische und psychologische Fakultät hinzu. Die Einrichtung wird übrigens "Schweinchenbau" genannt, da die Fassade des Hauses in einem satten Rosa leuchtet. Der Park hinter den Gebäuden wurde bis auf ein einziges Haus nicht weiter bebaut, sondern dient bis heute der Erholung.

Historisch: Das 1936 abgetragene direkt an der Leopoldstraße gelegene Palais Leopold war Bestandteil der großzügigen Parkanlage (Foto um 1878)

Im Park befindet sich eine Büste des Malers Anton Ažbe als Denkmal.


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