Hansi Burg

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Frau Hansi Burg (geboren am 12. Februar 1898 in Wien; gest. 14. März 1975 in Garatshausen (Feldafing), geb. als Wilhelmine Alexandrine Hansi Antoinette Hirschburg) war eine deutsch-österreichische Schauspielerin, die vor allem über ihre zeitweise Lebenspartnerschaft mit Hans Albers in Erinnerung gehalten wird.

Im Mai 1945 kehrte Hansi Burg aus dem Exil zu Albers nach Deutschland zurück. Die Beziehung setzte sich bis zu Albers' Tod im Jahr 1960 fort. In den Nachkriegsjahren führten Albers und Burg ein gastfreundliches Haus in ihrer Garatshausener Villa mit großem, parkähnlichem Grundstück. Kollegen aus den Filmstudios von Babelsberg oder Geiselgasteig wie etwa Romy Schneider kamen hierher zu Besuch.

Nach Albers’ Tod gab es jahrelange Erbschaftsstreitigkeiten, weil er kein Testament hinterlassen hatte. Sie erhielt schließlich das Haus und das weitere Vermögen zugesprochen.

1971, vier Jahre vor ihrem Tod, verkaufte sie die Villa in Garatshausen an den Freistaat Bayern. Auflage war, dass der Erwerb für „öffentliche Erholungszwecke“ zu erfolgen hat. Burg blieb aufgrund des vertraglich verankerten Wohnrechts im Ort. Ihr restliches Vermögen vermachte sie dem Verein Lebenshilfe e. V., der sich seit 1971 geistig und mehrfach behinderten Menschen jeden Alters annimmt.


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