Gerner Brücke

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Gerner Brücke
Straße in München
Basisdaten
Ort München
Neuhausen-Nymphenburg Neuhausen
PLZ 80638
Name erhalten 1897 Erstnennung[1]
Anschluss­straßen
 
Südliche Auffahrtsallee Nördliche Auffahrtsallee Gerner Straße Renatastraße Nymphenburger Straße
Nutzung
Nutzergruppen zu Fuß, Fahrrad
Technische Daten
Straßenlänge 46 m
Gerner Brücke, in der Flucht des Schlossgartenkanals gesehen
Die Gerner Brücke

Die Gerner Brücke oder auch Gernerbrücke, in Neuhausen führt von der Südlichen Auffahrtsallee über den Schlossgartenkanal zur Nördlichen Auffahrtsallee, ist aber auch Schnittpunkt der Renatastraße mit der Nymphenburger Straße und der Gerner Straße.

Sie wurde nach dem Ort Gern benannt, einem Teil von Neuhausen, von dessen Ufer sie nach Gern hinüber führt. Bereits im Jahr 1893 ist der Name Gernersteg ein üblicher Begriff. Unmittelbar nach der Vollendung der neuen Brücke im Jahr 1897 wird aus dem Gernersteg namentlich die Gernerbrücke. Eine weitere Beschreibung des Bauwerks ist; Brücke über den Nymphenburger Kanal im Zuge der Gerner Straße.

Geschichte

Im Jahr 1896 erhält die Firma Wayss und Freytag, damaliges Spezialgeschäft für Beton und Monierbau, den Auftrag zur Errichtung der Brücke. Die Ausgestaltung des in neubarocken Formen ausgeführten Geländers enstammte nach Planung des Architekten Erich Goebel, dieser war auch für Ausarbeitung bei der Zusammenfühurng des Villenprojekts Nymphenburg-Gern verantwortlich, und war von 1903 bis 1. April 1932 im Architekturbüro von Heilmann und Littmann tätig. Dazu fällt der 1897 veröffentlichte Eintrag eines Wirtschftsberichts zu Nymphenburg für das Abschlussjahr auf. Die sonstigen Schulden der Gemeinde Nymphenburg beliefen sich am Schlusse des Jahres 1896 auf circa 125 000 M und erfuhren im Laufe dieses Jahres noch eine Steigerung infolge der Aufnahme eines Anlehens von 16 000 M für die Erbauung der Gernerbrücke. Eine weitere Ausschmückung der Brücke in Form von vier hochaufragenden Pyramiden auf den Sockelstützen der Geländer an den Übergängen von den Bögen zur Geraden sind nicht erhalten.

Es ist eine Eisen- und Stahlbeton-Bogenbrücke mit der Gesamtlänge von 29 m. Ihre Breite beträgt 10 m und die längste Stützweite im Mittelfeld 16 m. Am nördlichen Widerlager des Brückenunterbaus an der Seite der Nördlichen Auffahrtsallee, östlicher Seitenflügel, findet sich noch aus der Erbauungszeit der Höhenfestpunktnetz Bolzen Nummer 1595. In einem Zeitungsartikel von 1913 wird darüber informiert, dass die im Jahr 1897 gelegte Fichtenholzpflasterung nun gegen Lärchenholz aus dem Gebirge ausgetauscht werden soll, dazu wurden 1950 Mark bewilligt.

Lage

>> Geographische Lage von "Gerner Brücke" im Kartenverzeichnis auf toolforge.org

Einzelnachweise

Wikipedia.png
Das Thema "Gerner Brücke" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Gerner Brücke.