Georg Friedrich Ziebland

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St. Bonifaz, München, 1850

Der Architekt und Baumeister Georg Friedrich Ziebland wurde am 1. Februar 1800 in Regensburg geboren und starb am 24. Januar 1873 in München. Er war Schüler bei Carl von Fischer und Friedrich von Gärtner.

In München war er für Planung und Bau der Staatlichen Antikensammlungen (1848) und der Abteikirche St. Bonifaz (1850) in der Maxvorstadt verantwortlich. Den Bau der Mariahilfkirche (1839) am Mariahilfplatz im Stadtteil Au führte er nach dem Tod von deren Architekten Joseph Daniel Ohlmüller zu Ende. Er baute auch die älteste noch erhaltene protestantische Kirche im Münchner Raum, St. Paulus (1848) im Oberdorf vom heutigen Stadtteil Perlach.

Weblinks

Literatur

  • Färber, Sigfrid : Der Regensburger Georg Friedrich Ziebland: ein Baumeister König Ludwigs I. 1993. In: Regensburger Almanach. Regensburg, 1992:26:181-185. ISSN 0942-6914
  • Karnapp, Birgit-Verena: Georg Friedrich Ziebland, 1800 - 1873 ; Studien zu seinem Leben u. Werk. München, Verl. d. Hist. Vereins von Oberbayern. Zeitschrift „Oberbayerisches Archiv“ (1839-2007) Bd. 104, 1979, S. 7-116.
  • Nerdinger, Winfried: Ein vergessener Baumeister: die Zeichnungen von Ziebland im Architekturmuseum. 2000. In Aviso 2000/2, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. München. ISSN 1432-6299. S. 8-9