Erhard Auer

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Erhard Auer (* 22. Dezember 1874 in Dommelstadl, Gemeinde Neuburg am Inn bei Passau; † 20. März 1945 in Giengen an der Brenz, Württemberg) war ein führender SPD-Politiker, Mitglied des Landtages, erster Innenminister des republikan. Freistaats Bayern (Räterepublik, ab 8.11.1918) und Gewerkschaftsfunktionär in Bayern (ADGB).

Am 9. Mai 1933 wurde er im Münchner Stadtrat von Nationalsozialisten schwer misshandelt und im Gefängnis Stadelheim inhaftiert. Nach seiner Freilassung erhielt Auer für München ein Aufenthaltsverbot und war in der Folge gezwungen, Aufenthaltsort und Anstellung des Öfteren zu wechseln.

Im Zusammenhang mit dem Attentat vom 20. Juli 1944 wurde Auer, inzwischen schwer krank, erneut verhaftet, im KZ Dachau inhaftiert und vermutlich wegen der vorrückenden alliierten Truppen von den Nazis gewaltsam mit einem Krankenwagen nach Giengen verlegt, wo er starb.

Ehrungen

u. a.:


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