Emmanuel Kirschner

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Der Komponist und Sänger Emanuel Kirschner, geboren 1857, war viele Jahre Oberkantor der Hauptsynagoge an der Herzog-Max-Straße. Er trat 1926 in den Ruhestand.

Am 8. Juni 1938 folgte er der Bitte von Alfred Neumeyer, dem damaligen Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde München, noch einmal in der zum Abriss bestimmten Synagoge zu singen.

An diesem Morgen war Neumeyer mitgeteilt worden, dass das Gebäude nahe der Maxburg dem Wunsch Hitlers folgend am folgenden Tag abgerissen werde. Sie ist die erste Synagoge in Deutschland, die der Nazi-Barbarei zum Opfer fällt.


Auch Kirschner muss mit seiner Frau seine Gemeindewohnung räumen. Das alles ist zu viel für diesen Mann. Kirschner stirbt am 28. September 1938.

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