Eisenbahnersiedlung Truderinger Straße

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Gebaut zwischen 1922 und 1956 wurde die Eisenbahnersiedlung an der Truderinger Straße. Der / die Architekten sind heute unbekannt

Die hauptsächlich gelb gestrichenen Häuser dieser Wohnsiedlung sind von 1922 an für die Eisenbahn-Arbeiter und Lokomotivführer entstanden, die unter anderem im nahen Bahnbetriebswerk arbeiteten: Die Eisenbahner verdienten zwar wenig Geld, konnten dafür aber günstig wohnen. Bis heute wird die Anlage genossenschaftlich verwaltet. Die 650 Mitglieder der ebenfalls seit 1922 bestehenden "Eisenbahner-Baugenossenschaft München-Ost Rangierbahnhof" machten 2012 wieder von sich reden; als sie verhindern, dass ein privater Investor 300 bis dahin nur gepachtete Wohnungen übernahm und womöglich luxussanierte. Die Genossenschaft kaufte diese dem Bund samt Grund für 24,5 Millionen Euro und akzeptierte dafür fortan höhere Mieten.


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