Eggarten-Siedlung

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Eggarten-Siedlung zwischen Feldbahn- und Lassallestraße. Darüber Lerchenauer See. Luftbild von K. Schillinger

Die Eggarten-Siedlung (auch Kolonie Eggarten) war eine historische Gartensiedlung verteilt auf einem ca. 21 ha großen Areal, zwischen dem Lerchenauer See und dem Münchner Nordring, sowie der Eggartenstraße, der Lassallestraße und Feldbahnstraße in München Lerchenau.

Der Eggarten ist ein Ort der KulturGeschichtsPfade in München.

Neubauprojekt

2020 wurden Pläne für die Überbauung des Geländes vorgelegt. Demnach sollen auf dem Gelände rund 1.900 Wohnungen entstehen, die Bebauung soll Dichte und Durchlässigkeit kombinieren und mehrere begrünte Quartierplätze aufweisen. Der Münchner Stadtrat bestätigte die Planungen im März 2021.

Im Oktober 2021 wurde mit dem Abriss der Eggarten-Siedlung begonnen.

Anwohner und Naturschützer hingegen wollen eine Bebauung der Eggarten-Siedlung verhindern, ein neues Gutachten weist u.a. schützenswerte Fledermausarten, Eulen, Waldkäuze und Reptilien aus[1].

Im April 2026 billigte der Stadtrat den Bebauungsplan für die neue Eggarten-Siedlung[2]. Geplant ist eine vorwiegend fünf- bis siebengeschossige Blockrandbebauung mit geschützten, grünen Wohnhöfen. Die Gebäude variieren in ihrer Höhe. Ein 15-geschossiges und zwei 13-geschossige Hochhäuser markieren stadträumlich wichtige Orte im Quartier. Außerdem sind eine Grundschule, Kindertagesstätten, Flächen für die Nahversorgung und verschiedene Dienstleistungen geplant. Die neue Siedlung ist als Modellquartier für genossenschaftlichen Wohnungsbau sowie für die Bereiche Energie, Verkehr und Schwammstadt konzipiert[3].

Erinnerungsstücke

Weblinks

Einzelnachweise

Wikipedia.png
Das Thema "Eggarten-Siedlung" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Eggarten-Siedlung.