Der Blaue Reiter

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Der Blaue Reiter ist eine Bezeichnung von Wassily Kandinsky und Franz Marc für ihre Ausstellungs- und Publikationstätigkeit, bei der beide in dem erstmals Mitte Mai 1912 herausgegebenen gleichnamigen Almanach als alleinige Herausgeber fungierten. Im Oktober 1911 fanden die Vorbereitungssitzungen im Münter-Haus in Murnau statt. Vorläufer des Blauen Reiters war die von Wassily Kandinsky im Jahre 1909 mitbegründete und geleitete Neue Künstlervereinigung München (N.K.V.M. - 1909-1912).

Die im Umfeld des Blauen Reiters tätigen Künstler waren wichtige Wegbereiter der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts.


Kandinsky äußerte sich 1930 zur Namengebung in seinem Rückblick:

„Den Namen Der Blaue Reiter erfanden wir am Kaffeetisch in der Gartenlaube in Sindelsdorf. Beide liebten wir Blau, Marc – Pferde, ich – Reiter. So kam der Name von selbst.“

Museen im Blauen Land

  • geeignet für einen oder mehrere Ausflüge:

Mein "Blaues Land" nannte Franz Marc die malerische Gegend zwischen Kochel-, Staffel- und Starnberger See. Ein Ausflug von München dorthin bietet sich zu jeder Jahreszeit an.

Buchheim Museum, das "Museum der Phantasie"
Als "Museum der Phantasie" wurde es von Lothar-Günther Buchheim (1918-2007), einem Künstler, Verleger und Autor des Bestsellers "Das Boot", im Jahr 2001 in einer idyllischen Landschaft eröffnet. Seine bedeutende Expressionisten-Sammlung setzte Buchheim darin absichtlich in Kontrast mit Volkskunst, außereuropäischen Kultgegenständen und eigenen Arbeiten.

Das Franz Marc Museum in Kochel am See

Das Schlossmuseum Murnau zeigt in der Dauerausstellung im Schloß vorwiegend die Werke Gabriele Münters sowie Arbeiten der Künstler der neuen Künstlervereinigung und des Blauen Reiters, auch Wechselausstellungen



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