Deutscher Olympischer Sportbund

Aus München Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Deutsche Olympische Sportbund (abgek.: DOSB), der am 20. Mai 2006 durch den Zusammenschluss des Deutschen Sportbundes und des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland entstand und ein eingetragener Verein mit Sitz in Frankfurt am Main ist, ist Sportdachverband in der BRD. Der DOSB zählt 2010 offiziell mehr als 27,5 Millionen Mitgliedschaften in mehr als 91.000 Sportvereinen. Er ist die größte Personenvereinigung Deutschlands. Mitgliedsorganisationen des DOSB sind die 16 Landessportbünde und 60 Spitzenverbände sowie 20 Sportverbände mit besonderen Aufgaben und einige persönliche Mitglieder (17 Individualmitglieder).


Der Olympische Sportbund ist auch Nachfolger des Nationalen Olympischen Komitees, das von 1949 bis 2006 die (west-)deutsche Dachorganisation war. Er vertritt nun quasi als NOK die sportliche BRD im Internationalen Olympischen Komitee.

Führungsebenen

Präsident ist seit dem 20. Mai 2006 der Fecht-Olympiasieger von 1976, Thomas Bach. Der frühere nordrhein-westfälische Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport Michael Vesper ist Generaldirektor des DOSB (vergleichbar mit der Stellung eines Geschäftsführers in einem reinen Wirtschaftsbetrieb, zugleich Präsidiumsmitglied).

Weitere Mitglieder des DOSB-Präsidiums sind Eberhard Gienger (Vize-Präsident Leistungssport), Walter Schneeloch (Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung)), Hans-Peter Krämer (Vize-Präsident Wirtschaft und Finanzen), Gudrun Doll-Tepper (Vize-Präsidentin Bildung und Olympische Erziehung) und Ilse Ridder-Melchers (Vize-Präsidentin Frauen und Gleichstellung), Ingo-Rolf Weiss (Vorsitzender der Deutschen Sportjugend), Christian Breuer (Vertreter der Athletinnen und Athleten), Claudia Bokel (als Ständiger Gast des Präsidiums, deutsches IOC-Mitglied).


Weblinks



Wikipedia.png
Das Thema "Deutscher Olympischer Sportbund" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Deutscher Olympischer Sportbund.