Der Köglmühlbach ist einer der Münchner Stadtbäche. Er wurde auch Kegelmühlbach oder Eyselsbach genannt.

Geschichte

Der Bach war die Fortsetzung des Pfisterbachs nach der Einmündung des Westlichen Stadtgrabenbachs. Sein Verlauf führte an der Ostseite des Hofgartens entlang. An ihm lag die Köglmühle, die 1922 geschlossen wurde. Zwischen Bach und Hofgarten lagen die ab 1801 errichtete Hofgartenkaserne und deren ab 1900 errichteter Nachfolgebau für das Armeemuseum.

1968 wurde der Bach aufgelassen, aber 1992 anlässlich des Baus der Bayerischen Staatskanzlei neben seinem ursprünglichen Bett neu angelegt.

Verlauf

Der Bach wird vom Westlichen Stadtgrabenbach gespeist, fließt für etwa 250 m zwischen der Staatskanzlei und dem Franz-Josef-Strauß-Ring nach Norden und speist vor dem Prinz-Karl-Palais einen kleinen Teich mit Fontäne. Von dort fließt er unterirdisch ab und unterquert die Von-der-Tann-Straße in einem offenen vergitterten Trog. Am Ende der Unterführung wird ihm das Wasser des Hofbrunnwerkkanals zugeführt. In einem halbrunden Wasserfall tritt er aus dem Trog aus und bildet den Schwabinger Bach, der dann durch den gesamten Englischen Garten fließt.

Lage

>> Geographische Lage des Gewässeranfangs von Köglmühlbach im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

>> Geographische Lage des Gewässerendes von Köglmühlbach im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org)

>> Nr. 52 auf der Karte Münchner Stadtbäche links der Isar

Alternativ: >> Geographische Lage des Gewässerendes von Köglmühlbach im Kartenverzeichnis (auf tools.wmflabs.org) [1]

Literatur

  • Christine Rädlinger: Köglmühlbach, Kegelmühlbach, Eyselsbach. In: Stadtarchiv München (Hrsg.): Geschichte der Münchner Stadtbäche, Verlag Franz Schiermeier, München, 2004, ISBN 978-3-9809147-2-7, S. 170
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  1. siehe beispielsweise Bayernatlas