Franz Ruf

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Der Architekt Franz Ruf, der Bruder des Architekten Sep Ruf, schloss 1929 sein Studium an der Staatsbauschule in München ab. Nachdem er zunächst von 1931 bis 1933 zusammen mit seinem Bruder eine Architektengemeinschaft gebildet hatte, gründete er 1933 ein eigenes Architekturbüro. Während der NS-Zeit beteiligte sich Ruf an der Mustersiedlung in Ramersdorf, der Dorniersiedlung in Neuaubing und der Rehm-Siedlung in der Fürstenriederstraße.

Nach dem Krieg genoss er großes Ansehen als Architekt und prägte das Stadtbild Münchens mit dem Stadtviertel Hasenbergl und Neuaubing mit. Neben zahlreichen Wohn- und Zweckbauten (unter anderem Universitäts-Zahnklink München) errichtete Franz Ruf auch Sakralbauten, so die Kirche Mariae Sieben Schmerzen.

Franz Ruf gewann den ersten großen städtebaulichen Wettbewerb der Nachkriegszeit für die Parkstadt Bogenhausen. Der Bebauungsvorschlag von Franz Ruf für den Arabellapark - die geplante "Parkstadt II" - Ende der 1960er Jahre, wurde nicht realisiert.


Mit ihm arbeiteten Professor Johannes Ludwig, Ernst Maria Lang, Professor Fred Angerer, Helmut von Werz zusammen.

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Franz Ruf starb zusammen mit seiner Frau Irmi und der Enkelin Lisa bei einem Autounfall in Gmund am Tegernsee im Dezember 1997.

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