Feldmüllersiedlung
Um 1840–1845 entstand in Giesing zwischen der Tegernseer Landstraße, der Gietlstraße, dem Pfarrhof an der Ichostraße und der Heiligkreuz-Kirche eine für die damalige Zeit ungewöhnliche Kleinhaussiedlung, die Feldmüllersiedlung.
Die Namensgeberin der Siedlung, Therese Feldmüller, hatte sich das Areal aus ihrem ererbten Vermögen gekauft und durch den parzellenweisen Weiterverkauf ihren Lebensunterhalt finanziert. Die neuen Eigentümer bebauten die Parzellen dicht mit kleinen, meist einstöckigen Eigenheimen mit Gärten oder Gewerbefläche im Hinterhof.
Um den Verfall der denkmalgeschützten Siedlung aufzuhalten, beauftragte der Münchner Stadtrat 1983 die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH (MGS) mit der Sanierung der Siedlung. Es gelang bis 2005 die behutsame Modernisierung der Kleinhäuser. Einheimische Handwerker erwarben die Häuser und wurden bei den Sanierungsmaßnahmen mit städtebaulichen Fördermitteln unterstützt. Der besondere Charakter des Viertels konnte dadurch bewahrt werden.
Das Gebiet steht unter Ensembleschutz.
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