Alfred Neumeyer: Unterschied zwischen den Versionen

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*[https://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/judaica/ejud_0002_0015_0_14749.html Alfred Neumeyer], bei der Online-[[Encyclopaedia Judaica]], 2008
*[https://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/judaica/ejud_0002_0015_0_14749.html Alfred Neumeyer], bei der Online-[[Encyclopaedia Judaica]], 2008
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Neumeyer_(Jurist) Wikipedia-Artikel über Dr. A. Neumeyer]
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Neumeyer_(Jurist) Wikipedia-Artikel über Dr. A. Neumeyer]
* [[Süddeutsche Zeitung]]:


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Aktuelle Version vom 28. Juni 2025, 20:26 Uhr

Der promovierte Jurist Alfred Neumeyer (geboren am 17. Februar 1867 in München — gestorben am 19. Dezember 1944 in Colonia Avigdor, Provinz Entre Ríos, Argentinien) war Richter und langjähriger Vorsitzender des Verbandes der jüdischen Kultusgemeinden in Bayern.

Er besuchte das Max-Gymnasium in München, leistete 1885 Wehrdienst als Einjährig-Freiwilliger und studierte 1886 bis 1889 Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität und an der Humboldt-Universität in Berlin.

Er wurde 1889 promoviert und schlug die Richterlaufbahn ein - 1899 Staatsanwalt, 1902 Landgerichtsrat in München und 1910 Staatsanwalt beim Oberlandesgericht Augsburg. Ab 1918 wurde er Richter am Oberlandesgericht München und 1929 an das Bayerische Oberste Landesgericht berufen.

Nach der Machtergreifung der Nazis im Januar 1933 wurde er von diesen aufgrund seiner jüdischen Herkunft aus dem Dienst „entfernt“.

Die Gründung des Verbandes Bayerischer und Israelitischer Gemeinden (VBIG) im Jahr 1920 ging auf ihn zurück.[1]

Er leitete den Verband ebenso wie die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern von 1920 bis 1939.

Medien

Literatur

  • Alexander Neumeyer: Alfred Neumeyer, in: Manfred Treml, Wolf Weigand (Hrsg.): Geschichte und Kultur der Juden in Bayern. Lebensläufe. München : Saur, 1988, S. 235–241

Weblinks

Einzelnachweise