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Der '''Elisabethplatz''' in [[Schwabing-West]] wurde [[1898]] nach '''[[Elisabeth Amalie Eugenie]]''' (1837 – 1898) benannt, einer [[Wittelsbacher]] Prinzessin, oft auch ''Sisi'' genannt. | Der '''Elisabethplatz''' in [[Schwabing-West]] wurde [[1898]] nach '''[[Elisabeth Amalie Eugenie]]''' (1837 – 1898) benannt, einer [[Wittelsbacher]] Prinzessin, oft auch ''Sisi'' genannt. | ||
Er liegt südlich der [[Elisabethstraße]], die hier beginnt und die [[Franz-Joseph-Straße]] fortsetzt, westlich der [[Nordendstraße]] und östlich der [[Arcisstraße]]. Auf dem Platz mit einer Parkanlage findet auch der [[Elisabethmarkt]] statt, er ist der seit dem 1. Oktober 1903 vom Maffeianger hierher verlegte Markt. Eine ursprünglich 1903 erbaute Markthalle fiel im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] den Bomben zum Opfer, seitdem gibt es die Markthäuschen. Der Platz wurde nach einem Wettbewerbsplan des Landschaftsarchitekten Teutsch 1973 bis 1975 gestaltet. In der Mitte befindet sich ein Sandkasten mit "[[Bärenbrunnen|Brunnenplastiken]]" zum Thema Wasser und Getreide, die einen Bären auf einer Kugel darstellen. An der Westseite des Platzes steht seit 1902 das von [[Theodor Fischer]] entworfene Schulhaus. | Er liegt südlich der [[Elisabethstraße]], die hier beginnt und die [[Franz-Joseph-Straße]] fortsetzt, westlich der [[Nordendstraße]] und östlich der [[Arcisstraße]]. | ||
Auf dem Platz mit einer Parkanlage findet auch der [[Elisabethmarkt]] statt, er ist der seit dem 1. Oktober 1903 vom Maffeianger hierher verlegte Markt. Eine ursprünglich 1903 erbaute Markthalle fiel im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] den Bomben zum Opfer, seitdem gibt es die Markthäuschen. | |||
Der weitere Platz wurde nach einem Wettbewerbsplan des Landschaftsarchitekten Teutsch 1973 bis 1975 gestaltet. In der Mitte befindet sich ein Sandkasten mit "[[Bärenbrunnen|Brunnenplastiken]]" zum Thema Wasser und Getreide, die einen Bären auf einer Kugel darstellen. An der Westseite des Platzes steht seit 1902 das von [[Theodor Fischer]] entworfene Schulhaus. | |||
Der zur Nordendstraße gelegene Pavillon, das Milchhäusl, stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts. Dort wurde auf Anregung des Arztes und Antialkoholikers Carl Brendel jeden Morgen ab 5 Uhr früh Milch ausgegeben. Heute befindet sich darin ein kleines Lokal mit Wirtsgarten, der ''[[Wintergarten]]''. | Der zur Nordendstraße gelegene Pavillon, das Milchhäusl, stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts. Dort wurde auf Anregung des Arztes und Antialkoholikers Carl Brendel jeden Morgen ab 5 Uhr früh Milch ausgegeben. Heute befindet sich darin ein kleines Lokal mit Wirtsgarten, der ''[[Wintergarten]]''. | ||
Daneben übrigens eine durch [[Richard Schwachner]] entworfene öffentliche [[Bedürfnisanstalt]] (Klohäusl). | |||
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