St. Rupert: Unterschied zwischen den Versionen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 2: Zeile 2:
'''St. Rupert''' ist eine katholische Pfarr[[kirche]] im Münchner Stadtteil [[Schwanthalerhöhe]] am [[Gollierplatz]] 1. Die [[Neuromanik|neuromanische]] Kirche wurde 1901–1903 nach Entwurf des Architekten [[Gabriel von Seidl]] von der Baufirma [[Heilmann & Littmann]] gebaut und am 23. Oktober 1903 geweiht. Sie ist ein Zentralbau auf dem Grundriss eines {{WL2|de:Griechisches Kreuz|Griechischen Kreuzes}}.
'''St. Rupert''' ist eine katholische Pfarr[[kirche]] im Münchner Stadtteil [[Schwanthalerhöhe]] am [[Gollierplatz]] 1. Die [[Neuromanik|neuromanische]] Kirche wurde 1901–1903 nach Entwurf des Architekten [[Gabriel von Seidl]] von der Baufirma [[Heilmann & Littmann]] gebaut und am 23. Oktober 1903 geweiht. Sie ist ein Zentralbau auf dem Grundriss eines {{WL2|de:Griechisches Kreuz|Griechischen Kreuzes}}.


Gegen Ende des [[19. Jahrhundert]]s wurde aufgrund der starken Bevölkerungszunahme im [[Westend]] die Kirche [[St. Benedikt]] zu klein. Deshalb wurde 1895 ein weiterer Kirchenneubau geplant. Gabriel von Seidl entwarf den Bau im neoromanischen Stil mit zwei Glockentürmen. Die Grundsteinlegung war 1901 und 1903 konnte die Kirche vorläufig geweiht werden. Glocken und Orgel wurden dann bis 1908 beschafft. Mitte der 1930er Jahre wurde die Ausstattung und Bemalung des Innenraums reduziert und uverändert. In den Jahren des 2. Weltkriegs erlitt diese Kirche keine Schäden die eine Auswirkung auf den Verlust der Ausstattung gehabt hätten. In den frühen 1960er Jahren erlitt, durch die Vorgehensweise Steinbrachers, die Innenausstattung einen enormen Verlust.  
Gegen Ende des [[19. Jahrhundert]]s wurde aufgrund der starken Bevölkerungszunahme im [[Westend]] die Kirche [[St. Benedikt]] zu klein. Deshalb wurde 1895 ein weiterer Kirchenneubau geplant. Gabriel von Seidl entwarf den Bau im neoromanischen Stil mit zwei Glockentürmen. Die Grundsteinlegung war 1901 und 1903 konnte die Kirche vorläufig geweiht werden. Glocken und Orgel wurden dann bis 1908 beschafft.
 
Die Kirchenhalle hat die Form eines QUadrats um die sich je vier Halbkreise bilden. Der Dachstuhl wurde aus Stahlträgern konstruiert. Auf diesem Dach erhebt sich ein Turm, der eine Höhe von 46 Meter erreicht. Es existieren zwei errichtete Türme die die Glocken aufnehmen. Einen etwas kleineren Turm, der ein Treppenhaus verbirgt. Und ein weiterer ANbau, der die Sakristei beherbergt. Diese vier Bestandteile des Kirchenbaus sind jeweils an die Ecken des Quadrates der Haupthalle gestellt.
 
Zur ehemaligen Originalausstattung gehörte einst eine über 3 Meter hohe Figur die den Heiligen rupert darstellen sollte. Die Ausführung dieser Standfigur erledigte [[Anton Pruska]]. Die Handarbeiten fanden in Oberammergau statt. Hier wurde das Kunstwerk aus einem Lindenbaum geschnitzt. Diese bewundernswerte Holzskulptur
 
Mitte der 1930er Jahre wurde die Ausstattung und Bemalung des Innenraums reduziert und uverändert. In den Jahren des 2. Weltkriegs erlitt diese Kirche keine Schäden die eine Auswirkung auf den Verlust der Ausstattung gehabt hätten. In den frühen 1960er Jahren erlitt, durch die Vorgehensweise Steinbrachers, die Innenausstattung einen enormen Verlust.  


Nach den Ergebnissen einiger Gutachten über den Zustand des Bauwerks aus dem Jahr 2008, bedürfte es einer Restaurierung und Sicherung des Innenraums, die aus finanziellen Gründen derzeit nicht zu beheben sind.
Nach den Ergebnissen einiger Gutachten über den Zustand des Bauwerks aus dem Jahr 2008, bedürfte es einer Restaurierung und Sicherung des Innenraums, die aus finanziellen Gründen derzeit nicht zu beheben sind.