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Sie wurde benannt nach dem Jahrmarkt, der Jakobi-'''Dult''', die unweit am Jakobsplatz, vormals Anger-Platz genannt, abgehalten wurde, bevor sie 1799 als [[Auer Dult]] in die [[Au]] verlegt wurde. | Sie wurde benannt nach dem Jahrmarkt, der Jakobi-'''Dult''', die unweit am Jakobsplatz, vormals Anger-Platz genannt, abgehalten wurde, bevor sie 1799 als [[Auer Dult]] in die [[Au]] verlegt wurde. | ||
Nahe der Dultstraße, parallel zu dieser, existiert als direkte Verlängerung von der [[Hackenstraße]] über die [[Sendlinger Straße]] zum [[Oberanger]] die erst nach 1955 angelegte [[Hermann-Sack-Straße]]. Sie entstand auf zuvor mit Mietshäusern bebautem Grund. Das Areal wurde im 2. Weltkrieg durch | Nahe der Dultstraße, parallel zu dieser, existiert als direkte Verlängerung von der [[Hackenstraße]] über die [[Sendlinger Straße]] zum [[Oberanger]] die erst nach 1955 angelegte [[Hermann-Sack-Straße]]. Sie entstand auf zuvor mit Mietshäusern bebautem Grund. Das Areal wurde im 2. Weltkrieg durch Bombentreffer so stark zerstört, dass ein Großteil aller Wohnbauten nicht wieder errichtet wurde. | ||
Seit der Zerstörung durch Bomben im 2. Weltkrieg sind keine Gebäude von vor dieser Zeit dort erhalten, selbst die Straße ist ein Neubau und hat keinen Zusammenhang mit der ehemaligen Dultstraße mehr. Seit dem 18. Jahrhundert waren entlang der Straße sechs Anlieger vermerkt. Derzeit ist nur eine Adresse vergeben. | Seit der Zerstörung durch Bomben im 2. Weltkrieg sind keine Gebäude von vor dieser Zeit dort erhalten, selbst die Straße ist ein Neubau und hat keinen Zusammenhang mit der ehemaligen Dultstraße mehr. Seit dem 18. Jahrhundert waren entlang der Straße sechs Anlieger vermerkt. Derzeit ist nur eine Adresse vergeben. | ||
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* Adreßbuch von München 1896; Abschnitt 2, Straßenverzeichnis, S. 115; Dultstraße, Verbindet, unfern des Hackerbräuhauses von der Sendlingerstraße südlich abzweigend, diese mit dem Oberen Anger und dem St. Jakobsplatze. | * Adreßbuch von München 1896; Abschnitt 2, Straßenverzeichnis, S. 115; Dultstraße, Verbindet, unfern des Hackerbräuhauses von der Sendlingerstraße südlich abzweigend, diese mit dem Oberen Anger und dem St. Jakobsplatze. | ||
== Ehemalige Anlieger== | == Ehemalige Anlieger == | ||
* Nummer 3; "Isarwinkel-Bad" oder "Scharfenbad". Am Gebäude befand sich eine | * Nummer 3; "Isarwinkel-Bad" oder "Scharfenbad". Am Gebäude befand sich eine letztmalig 1882 erneuerte Inschrift, die auf den Isarwinkel und deren Flößerei einging. Bis zum 2. Februar 1708 galt die Vorschrift, dass sich jeder Flößer vor dem befahren der Isar anzumelden habe. Das Gebäude wird ab 1899 abgebrochen, das Grundstück geht seither in der Pettenbeckstraße auf und dem Neubau des Kaufhauses Isidor Bach auf. Nicht erhalten. | ||
* Haus Nummer 5; Eigentümer, das Fabrikantenehepaar Johann Eckart und seine Gattin Susanne. Im Jahr 1902 wird das Gebäude zusammen mit Hausnummer 4 zum Neubau der Pettenbeckstraße und des Hauses Pettenbeckstraße 8, abgerissen. | * Haus Nummer 5; Eigentümer, das Fabrikantenehepaar Johann Eckart und seine Gattin Susanne. Im Jahr 1902 wird das Gebäude zusammen mit Hausnummer 4 zum Neubau der Pettenbeckstraße und des Hauses Pettenbeckstraße 8, abgerissen. | ||
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