Vorbilder / Nachbilder: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Sammlung Fotografie im [[Münchner_Stadtmuseum#Sammlung_Fotografie|Münchner Stadtmuseum]] zeigt vom 7. Februar bis zum 14. Juni 2020
die Sonderausstellung




Vom 7. Februar bis zum 14. Juni 2020 zeigt das Museum die Sonderausstellung
:::::''[[Vorbilder / Nachbilder]]''
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:::::Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930
:::::Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930




Im Archiv der ''Universität der Künste Berlin'' hat sich bis heute eine umfangreiche und wertvolle fotografische Lehrsammlung mit ungefähr 25.000 Fotografien erhalten. Sie ist seit den 1850er Jahren an deren Vorgängereinrichtungen, der Berliner Kunstakademie und der führenden Kunstgewerbeschule, entstanden. Sie wurden dort als „Vorlagen” und „Vorbilder”, als Muster und Modelle für die künstlerische Ausbildung wie Kupferstiche, Zeichnungen  oder Gipsabgüsse vom 16. Jahrhundert an benutzt.  Sie heißen in Frankreich „Études d‘après nature”. Dadurch entstanden bei ihrer Verwendung im Kunst-Unterricht wieder „Nachbilder” der Vorlagen. Andererseits stellen die Fotografien selbst als in Szene gesetzte Nachbilder der Realität, ein Abbild, dar.  Bis ins erste Drittel des 20. Jahrhunderts hinein wurden die „Vorbilder” im Unterrichts-Alltag verwendet. Sie wurden durch Erwerbungen ergänzt, aber auch abgenutzt und ausgesondert. Seit den 1930er Jahren geriet die ganze Sammlung außer Gebrauch. Bildmotive sind Kunstreproduktionen ihrerseits, Landschaften, Naturstudien, Architektur, Stillleben, Porträts, Genreszenen / Lebende Bilder, menschl. Akte, Tierstudien sowie Orient- und Historiendarstellungen. Die Vorlagenstudien stammen von bekannten europäischen und amerikanischen [[Fotograf]]en wie Fratelli Alinari, Ottomar Anschütz, Karl Blossfeldt, Adolphe Braun, Eugène Cuvelier, Georg Maria Eckert, Constant Famin, Wilhelm von Gloeden, Albert Renger Patzsch, Jakob August Lorent, Gustave le Gray, James Robertson, Henry Peach Robinson, F. Albert Schwartz, Giorgio Sommer oder Carleton Watkins. Sie ist in der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums erarbeitet worden und wird deshalb zuerst in München und dann in Berlin gezeigt.
Im Archiv der ''Universität der Künste Berlin'' hat sich bis heute eine umfangreiche und wertvolle fotografische Lehrsammlung mit ungefähr 25.000 Fotografien erhalten. Sie ist seit den 1850er Jahren an deren Vorgängereinrichtungen, der Berliner Kunstakademie und der führenden Kunstgewerbeschule, entstanden. Sie wurden dort als „Vorlagen” und „Vorbilder”, als Muster und Modelle für die künstlerische Ausbildung wie Kupferstiche, Zeichnungen  oder Gipsabgüsse vom 16. Jahrhundert an benutzt.  Sie heißen in Frankreich „Études d‘après nature”. Dadurch entstanden im Kunst-Unterricht wieder „Nachbilder” der Vorlagen. Andererseits stellen die Fotografien selbst als in Szene gesetzte Nachbilder der Realität, ein Abbild, dar.  (Zum Titel der Ausstellung)
 
Bis ins erste Drittel des 20. Jahrhunderts hinein wurden die „Vorbilder” im akademischen Unterrichts-Alltag verwendet. Sie wurden durch Erwerbungen ergänzt, dabei auch abgenutzt und ausgesondert. Seit den 1930er Jahren geriet die ganze Sammlung außer Gebrauch.  
 
 
Bildmotive sind Kunstreproduktionen ihrerseits, Landschaften, Naturstudien, Architektur, Stillleben, Porträts, Genreszenen / Lebende Bilder, menschl. Akte, Tierstudien sowie Orient- und Historiendarstellungen.  
 
Die Vorlagenstudien stammen von bekannten europäischen und amerikanischen [[Fotograf]]en wie Fratelli Alinari, Ottomar Anschütz, Karl Blossfeldt, Adolphe Braun, Eugène Cuvelier, Georg Maria Eckert, Constant Famin, Wilhelm von Gloeden, Albert Renger Patzsch, Jakob August Lorent, Gustave le Gray, James Robertson, Henry Peach Robinson, F. Albert Schwartz, Giorgio Sommer oder Carleton Watkins.  
 
 
Die Ausstellung ist in der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums erarbeitet worden und wird deshalb zuerst in [[München]] und dann in Berlin gezeigt.

Version vom 22. Februar 2020, 11:43 Uhr

Die Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum zeigt vom 7. Februar bis zum 14. Juni 2020


die Sonderausstellung


Vorbilder / Nachbilder
Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930


Im Archiv der Universität der Künste Berlin hat sich bis heute eine umfangreiche und wertvolle fotografische Lehrsammlung mit ungefähr 25.000 Fotografien erhalten. Sie ist seit den 1850er Jahren an deren Vorgängereinrichtungen, der Berliner Kunstakademie und der führenden Kunstgewerbeschule, entstanden. Sie wurden dort als „Vorlagen” und „Vorbilder”, als Muster und Modelle für die künstlerische Ausbildung wie Kupferstiche, Zeichnungen oder Gipsabgüsse vom 16. Jahrhundert an benutzt. Sie heißen in Frankreich „Études d‘après nature”. Dadurch entstanden im Kunst-Unterricht wieder „Nachbilder” der Vorlagen. Andererseits stellen die Fotografien selbst als in Szene gesetzte Nachbilder der Realität, ein Abbild, dar. (Zum Titel der Ausstellung)

Bis ins erste Drittel des 20. Jahrhunderts hinein wurden die „Vorbilder” im akademischen Unterrichts-Alltag verwendet. Sie wurden durch Erwerbungen ergänzt, dabei auch abgenutzt und ausgesondert. Seit den 1930er Jahren geriet die ganze Sammlung außer Gebrauch.


Bildmotive sind Kunstreproduktionen ihrerseits, Landschaften, Naturstudien, Architektur, Stillleben, Porträts, Genreszenen / Lebende Bilder, menschl. Akte, Tierstudien sowie Orient- und Historiendarstellungen.

Die Vorlagenstudien stammen von bekannten europäischen und amerikanischen Fotografen wie Fratelli Alinari, Ottomar Anschütz, Karl Blossfeldt, Adolphe Braun, Eugène Cuvelier, Georg Maria Eckert, Constant Famin, Wilhelm von Gloeden, Albert Renger Patzsch, Jakob August Lorent, Gustave le Gray, James Robertson, Henry Peach Robinson, F. Albert Schwartz, Giorgio Sommer oder Carleton Watkins.


Die Ausstellung ist in der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums erarbeitet worden und wird deshalb zuerst in München und dann in Berlin gezeigt.