Georg Friedrich von Zentner: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Staatsminister '''Georg Friedrich von Zentner''', Freiherr, geboren am (*27. August 1752 und verstorben am † 20. Oktober 1835 in München).
Freiherr '''Georg Friedrich von Zentner''' * [[27. August]] [[1752]] in Straßenheim (heute {{WL2|Mannheim}}), [[20. Oktober]] [[1835]] in [[München]], war ein Rechtsgelehrter und Staatsminister in Bayern.
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Seine erlangten Titel: Königlicher Staats-Minister, Reichsrath, Mitglied der königlichen Akademie der Wissenschaften und bildenden Künste, ehrenhalber. Kapitular des Ritter Ordens vom heiligen Hubert. Grosskreuz des Ziviel Verdienst Ordens der bayerischen Krone. Königliche Ludwigs Orden - Ehrenkreuz. Grosskreuz des grossherzoglichen hessischen Haus Ordens. Grosskreuz des K & K österreichischen Leopold Ordens. Des königlich preussischen roten Adler Ordens 1. Klasse. Und des Ordens der württembergischen Krone.
==Leben==
Seine Ehefrau war Christine, geborene Hoffstadt (* 13.6.1764; † 9.9.1839). Die Hochzeit fand im Jahre 1779 in Heidelberg statt.


Ehemals Wohnung in der Arcisstraße 14. Erdgeschoss. Wohnungsauflösung und Versteigerung dort im Januar 1836.
Im Jahre 1831 konnte Zentner nach über 54 Jahren im Dienste des Staates aus eigenem Verlangen den Dienst als Staatsminister der Justiz quittieren und in den wohlverdienten Ruhestand gehen.
Seine Ehefrau, Christine, geborene Hoffstadt (*13.06.1764 - †09.09.1839 (im 76. Lebensjahr))
 
Familiengrabstelle, Südfriedhof AA25.
Ehemals Wohnung in der [[Arcisstraße]] 14. Erdgeschoss. Wohnungsauflösung und Versteigerung dort im Januar 1836.
 
Familiengrabstelle: [[Alter Südfriedhof]] AA25.
 
Sein Neffe war Friedrich Jacob Ritter von Zentner, geboren in Mannheim am 5/6. März 1777 und verstorben am 29.1.1847. Dieser war verheiratet mit Maria Anna, geborene Gräfin Topor Morawitzky (* 11.1.1789; † 20.6.1860).
 
==Ehrungen==
Er erlangte diese Titel und Auszeichnungen:
*Königlicher Staatsminister
*Reichsrath
*Mitglied der königlichen [[Akademie der Wissenschaften]] und [[Akademie der Bildenden Künste|bildenden Künste]], ehrenhalber. Bereits am 2. Juni 1801, also nur zwei Jahre nach Zentners Ankunft in München wurde er mit diesem Diplom ausgezeichnet.
 
*Kapitular des Ritter Ordens vom heiligen Hubert
*Großkreuz des Zivilverdienstordens der bayerischen Krone
*Königliches Ludwigsorden-Ehrenkreuz
*Großkreuz des großherzoglichen hessischen Hausordens
*Großkreuz des
**k & k österreichischen Leopoldordens
**des königlich preußischen roten Adlerordens 1. Klasse und
**des Ordens der württembergischen Krone
 
*[[Ehrenbürger]] der Stadt München. Am 17. Juli [[1820]] wurde ihm das ''Diplom'' des Ehrenbürgers der Stadt München überreicht. Es entstammte aus der Intervention des Gemeinderates von Stürmer.  
 
Nach ihm benannt ist die [[Zentnerstraße]] in der [[Maxvorstadt]].


==Quellen und Nachweise==
==Quellen und Nachweise==
* Berchem: ''Begräbnisstätten auf dem Südlichen Friedhof'' (S.78 Namensliste und Datum der Familienmitglieder Zentner)
* Auswahl der vorzüglichsten Denkmäler des Münchner-Kirchhofes - Coix des principales monuments du cimétière à Munic. Lithographiert und herausgegeben in der lith. Kunstanstalt von Nic. Zach in München 1840. (Tafel Zentner)
* Bayerische National-Zeitung, Nr. 100 23. Oktober 1835. Nationales, das Leben Zentners.
* Wilhelm Friedrich Thiersch: ''Gedächtnisrede auf Georg Friedrich Zentner''. 28. März 1837.
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Aktuelle Version vom 21. April 2022, 20:02 Uhr

Freiherr Georg Friedrich von Zentner * 27. August 1752 in Straßenheim (heute MannheimW), † 20. Oktober 1835 in München, war ein Rechtsgelehrter und Staatsminister in Bayern.

Grabdenkmal Zentner, bauzeitlich
Grabdenkmal Zentner; vermutlich war das Denkmal zerstört und durch dieses Monument von einem anderen Grab ersetzt worden.

Leben

Seine Ehefrau war Christine, geborene Hoffstadt (* 13.6.1764; † 9.9.1839). Die Hochzeit fand im Jahre 1779 in Heidelberg statt.

Im Jahre 1831 konnte Zentner nach über 54 Jahren im Dienste des Staates aus eigenem Verlangen den Dienst als Staatsminister der Justiz quittieren und in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Ehemals Wohnung in der Arcisstraße 14. Erdgeschoss. Wohnungsauflösung und Versteigerung dort im Januar 1836.

Familiengrabstelle: Alter Südfriedhof AA25.

Sein Neffe war Friedrich Jacob Ritter von Zentner, geboren in Mannheim am 5/6. März 1777 und verstorben am 29.1.1847. Dieser war verheiratet mit Maria Anna, geborene Gräfin Topor Morawitzky (* 11.1.1789; † 20.6.1860).

Ehrungen

Er erlangte diese Titel und Auszeichnungen:

  • Königlicher Staatsminister
  • Reichsrath
  • Mitglied der königlichen Akademie der Wissenschaften und bildenden Künste, ehrenhalber. Bereits am 2. Juni 1801, also nur zwei Jahre nach Zentners Ankunft in München wurde er mit diesem Diplom ausgezeichnet.
  • Kapitular des Ritter Ordens vom heiligen Hubert
  • Großkreuz des Zivilverdienstordens der bayerischen Krone
  • Königliches Ludwigsorden-Ehrenkreuz
  • Großkreuz des großherzoglichen hessischen Hausordens
  • Großkreuz des
    • k & k österreichischen Leopoldordens
    • des königlich preußischen roten Adlerordens 1. Klasse und
    • des Ordens der württembergischen Krone
  • Ehrenbürger der Stadt München. Am 17. Juli 1820 wurde ihm das Diplom des Ehrenbürgers der Stadt München überreicht. Es entstammte aus der Intervention des Gemeinderates von Stürmer.

Nach ihm benannt ist die Zentnerstraße in der Maxvorstadt.

Quellen und Nachweise

  • Berchem: Begräbnisstätten auf dem Südlichen Friedhof (S.78 Namensliste und Datum der Familienmitglieder Zentner)
  • Auswahl der vorzüglichsten Denkmäler des Münchner-Kirchhofes - Coix des principales monuments du cimétière à Munic. Lithographiert und herausgegeben in der lith. Kunstanstalt von Nic. Zach in München 1840. (Tafel Zentner)
  • Bayerische National-Zeitung, Nr. 100 23. Oktober 1835. Nationales, das Leben Zentners.
  • Wilhelm Friedrich Thiersch: Gedächtnisrede auf Georg Friedrich Zentner. 28. März 1837.
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Das Thema "Georg Friedrich von Zentner" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Georg Friedrich von Zentner.