Roman Anton Boos: Unterschied zwischen den Versionen
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*1770 Figur des Johannes von Nepomuk für einen neuen Brunnen, anstelle des bereits seit den 1740er Jahren bestehenden, vor dem Jesuitencollege. 1804 nach einem polizeilichen Entschluss abgebaut. Nepomukfigur ab 1814 für den [[Mariahilfplatz]] in der Au gesichert. 1944 stark beschädigt oder zerstört. (Bauer, Links,rechts der Isar, Foto Abb. S.165) | *1770 Figur des Johannes von Nepomuk für einen neuen Brunnen, anstelle des bereits seit den 1740er Jahren bestehenden, vor dem Jesuitencollege. 1804 nach einem polizeilichen Entschluss abgebaut. Nepomukfigur ab 1814 für den [[Mariahilfplatz]] in der Au gesichert. 1944 stark beschädigt oder zerstört. (Bauer, Links,rechts der Isar, Foto Abb. S.165) | ||
*1782 Bacchus im [[Schlosspark Nymphenburg]]. | *1782 Bacchus im [[Schlosspark Nymphenburg]]. | ||
*1804 | *In den Hofgartenarkaden mit seinen 125 Rundbögen, des nördlichen Flügels, standen in den Halbrundnieschen bis zu 8 (12) überlebensgrosse Figuren aus Holz ausgefürt. Diese zeigten die taten Herkules von (Peter Candit ?) entworfen. <small>Georg Kaspar Nagler berichtet im Jahre 1854 von nurmehr 7 Figuren die nun ''repariert'' würden.</small>),<small>Im Jahrbuch der Menschengeschichte in Bayern, 1782 beschreibt Westenrieder genaustens von 8 Figuren - ''Der gegenwärtigen Statuen von Holz sind acht, sie stehen auf hölzernen Gestellen in kleinen Vertiefungen der zwo zusammenhängenden Galerien (deren eine 800, und die andere 1500 Schuh lang ist) und sind acht bis zehn Fuß hoch''</small>. | ||
** 1.) Herkules kämpft gegen den nemeischen Löwen im Wald von Nemea. (Ehemals als Nummer 1. direkt am Eingang von der Residenz her. Zerstört?) | |||
** 2.) Herkules kämpft gegen den Riesen Antäus. (Im Treppenhaus der Residenz) | |||
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** 4.) Herkules führt den dreiköpfigen Cerberus an der Kette aus der Hölle. (verschollen) | |||
** 5.) Herkules hilft Atlas beim Tragen des Himmels. (zerstört?) | |||
** 6.) Herkules tötet die siebenköpfige lernaeische Hydra. (Im Schloss Dachau) | |||
** 7.) Herkules straft den Eber auf dem Berg Erymanthus. (zerstört?) | |||
** 8.) Herkules erlegt am See Stymphalus den gefährlichen Vogel. (zerstört?) | |||
*1804, Skulpturen für das Grabmal des Großhändlers Pierre Pilon (Peter Pilon) auf dem [[Alter Südfriedhof|Südlichen Friedhof]]. (ehdem S9-5-48/49) | |||
*18xx, Grabmal Weißenhahn gest. 1811, Hofkupferstecher. (Südfriedhof, Standort unbekannt) | *18xx, Grabmal Weißenhahn gest. 1811, Hofkupferstecher. (Südfriedhof, Standort unbekannt) | ||
Version vom 21. Juli 2012, 01:52 Uhr
Roman Anton Boos (* 28. Februar 1733 in Bischofswang bei Roßhaupten; † 19. Dezember 1810 in München) war Bildhauer in München. Gearbeitet hat Boos auf An der Hundskugel, dem Wohn-, und Werkstatt-Haus des Bildhauers Johann Baptist Straub. Boos wurde 1877 mit Straubs Tochter Maria verheiratet. Zusammen bezogen sie das Haus, das als die Hackenstraße 10 bekannt ist. Aus dser Ehe ging die Tochter, Maria Anna, hervor.
Roman Boos lernte seine Fertigkeiten zunächst bei Stephan Bursteller oder Anton Sturm in Füssen.
1775 übernahm Boos die Stelle des verstorbenen Churfürstlichen und Akademischen Hofbildhauers Karl de Groff. In seiner Zeit als Lehrer und Professor an der Akademie war auch Franz Jakob Schwanthaler sein Schüler.
Nach Straubs Tod 1784 ging das Anwesen als Erbe in den Besitz der Familie Boos über.
Die Familiengrabstätte findet sich auf dem Alten Südfriedhof. Die Büste und der Epitaph, von Boos selbst noch zu Lebzeiten entworfen, wurden direkt links neben dem Haupteingang an der Außenwand der Stephanskirche aufgestellt. Die Büste ist ein Bronzeabguss des aus Marmor gefertigten Originals, das sich derzeit im Bayerischen Nationalmuseum befindet.
Ein Bildnis der Familie Boos, von Georg Edlinger um 1800 gemalt, kann im Bayerischen Nationalmuseum, mit der Inventar-Nummer 205, eingesehen werden.
Einige seiner Werke
- 1767 Figur des St. Ferdinand an der Fassade der Theatinerkirche.
- 1767 Figur des Heiligen Maximilian an der Fassade der Theatinerkirche.
- 1768 Figur des heiligen Kajetan für die Fassade der Theatinerkirche
- 1768 Figur der Adelheid an der Fassade der Theatinenerkriche
- 1770 Figur des Johannes von Nepomuk für einen neuen Brunnen, anstelle des bereits seit den 1740er Jahren bestehenden, vor dem Jesuitencollege. 1804 nach einem polizeilichen Entschluss abgebaut. Nepomukfigur ab 1814 für den Mariahilfplatz in der Au gesichert. 1944 stark beschädigt oder zerstört. (Bauer, Links,rechts der Isar, Foto Abb. S.165)
- 1782 Bacchus im Schlosspark Nymphenburg.
- In den Hofgartenarkaden mit seinen 125 Rundbögen, des nördlichen Flügels, standen in den Halbrundnieschen bis zu 8 (12) überlebensgrosse Figuren aus Holz ausgefürt. Diese zeigten die taten Herkules von (Peter Candit ?) entworfen. Georg Kaspar Nagler berichtet im Jahre 1854 von nurmehr 7 Figuren die nun repariert würden.),Im Jahrbuch der Menschengeschichte in Bayern, 1782 beschreibt Westenrieder genaustens von 8 Figuren - Der gegenwärtigen Statuen von Holz sind acht, sie stehen auf hölzernen Gestellen in kleinen Vertiefungen der zwo zusammenhängenden Galerien (deren eine 800, und die andere 1500 Schuh lang ist) und sind acht bis zehn Fuß hoch.
- 1.) Herkules kämpft gegen den nemeischen Löwen im Wald von Nemea. (Ehemals als Nummer 1. direkt am Eingang von der Residenz her. Zerstört?)
- 2.) Herkules kämpft gegen den Riesen Antäus. (Im Treppenhaus der Residenz)
- 3.) Herkules wirf den den Centauer Nessus zu Boden. (zerstört?)
- 4.) Herkules führt den dreiköpfigen Cerberus an der Kette aus der Hölle. (verschollen)
- 5.) Herkules hilft Atlas beim Tragen des Himmels. (zerstört?)
- 6.) Herkules tötet die siebenköpfige lernaeische Hydra. (Im Schloss Dachau)
- 7.) Herkules straft den Eber auf dem Berg Erymanthus. (zerstört?)
- 8.) Herkules erlegt am See Stymphalus den gefährlichen Vogel. (zerstört?)
- 1804, Skulpturen für das Grabmal des Großhändlers Pierre Pilon (Peter Pilon) auf dem Südlichen Friedhof. (ehdem S9-5-48/49)
- 18xx, Grabmal Weißenhahn gest. 1811, Hofkupferstecher. (Südfriedhof, Standort unbekannt)
Quellen und Nachweise
- Lipowsky, Baierisches Künsterlexikon, 1810
- A. Heilmeyer, Plastik, S.28/29
- Häuserbuch, 1962, Hackenstraße 10. S.154/155
- J. Freudenberger, Aus der Geschichte der Au, Nepomuk, S.132
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Das Thema "Roman Anton Boos" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Roman Anton Boos.
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