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Vor 200 Jahren bildete der Englschalkinger Weg die Südgrenze des Freisinger Hochstifts zum Herzogtum Bayern. An der Ecke Cosima- / Englschalkinger Weg stand eines der Zollhäuser der Stadt München (Englschalkinger Weg 161), an dem die Straße damals auch endete. Im 19. Jahrhundert war die Englschalkinger Straße ein vielbenutzter Verkehrsweg, schafften doch die ringsherum entstehenden Ziegeleien der Gegend auf schweren Fuhrwerken ihre Produkte nach München. Die Bogenhausener Ziegeleien lieferten das Baumaterial an die sich rasch ausdehnende Residenzstadt. Die zu Reichtum gekommenen Ziegeleibesitzer wurden "Loambaronen" ("Loam": bairisch für Lehm) genannt. | Vor 200 Jahren bildete der Englschalkinger Weg die Südgrenze des Freisinger Hochstifts zum Herzogtum Bayern. An der Ecke Cosima- / Englschalkinger Weg stand eines der Zollhäuser der Stadt München (Englschalkinger Weg 161), an dem die Straße damals auch endete. Im 19. Jahrhundert war die Englschalkinger Straße ein vielbenutzter Verkehrsweg, schafften doch die ringsherum entstehenden Ziegeleien der Gegend auf schweren Fuhrwerken ihre Produkte nach München. Die Bogenhausener Ziegeleien lieferten das Baumaterial an die sich rasch ausdehnende Residenzstadt. Die zu Reichtum gekommenen Ziegeleibesitzer wurden "Loambaronen" ("Loam": bairisch für Lehm) genannt. | ||
Das Zollhaus wurde 1893 nach Plänen Hans | Das Zollhaus wurde 1893 nach Plänen [[Hans Grässel]]s errichtet, und Jahre später von der [[Pfarrei Bogenhausen]] gekauft, und in Folge in ein Wohnhaus umgebaut. 1964 wurde es abgerissen. Heute befindet sich an dieser Stelle eine Freifläche mit einer Skulptur des Bildhauers [[Roland Friederichsen]]. | ||
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Ausbau der Englschalkinger Straße. Im August 1952 weihte Oberbürgermeister [[Thomas Wimmer]] | Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Ausbau der Englschalkinger Straße. Im August 1952 weihte Oberbürgermeister [[Thomas Wimmer]] das neu gebaute Trambahn-Teilstück zwischen [[Effnerstraße]] und [[Cosimastraße]] ein. Ab 1970 verlief hier die Trambahnstrecke der Linien 9 und 20 vom [[Effnerplatz]] kommend bis zur Endhaltestelle "[[Cosimapark]]". Mit dem U-Bahn-Bau 1980 (Haltestelle "[[Arabellapark]]") wurden die Gleise stillgelegt und die große Wendeschleife zu einer Grünfläche umgebaut. Das überflüssig gewordene Wartehäuschen beherbergt seit 1983 den Jugend- und Freizeitheimtreff Cosi an der Englschalkinger Straße 185. | ||
== Anlieger == | == Anlieger == | ||
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