Ferdinand von Schirach: Unterschied zwischen den Versionen
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* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-66436899.html ''An der Seite des Verbrechers.''] In: ''Der Spiegel,'' 34/2009 (Porträt von Schirach) | * [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-66436899.html ''An der Seite des Verbrechers.''] In: ''Der Spiegel,'' 34/2009 (Porträt von Schirach) | ||
* Anne Haeming: [http://www.spiegel.de/kultur/tv/terror-in-der-ard-im-namen-des-fernsehvolkes-a-1089541.html Der Film "Terror" kommt in der ARD: Im Namen des Fernsehvolkes.] (spiegel.de) | |||
* [http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article4319983/Von-Schirach-stellt-die-Frage-nach-der-Schuld.html ''Von Schirach stellt die Frage nach der Schuld.''] In: ''Die Welt,'' 20. August 2009. | * [http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article4319983/Von-Schirach-stellt-die-Frage-nach-der-Schuld.html ''Von Schirach stellt die Frage nach der Schuld.''] In: ''Die Welt,'' 20. August 2009. | ||
* [http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/von-Schirach-Verbrechen;art138,2891820 ''Der schmale Grat.''] In: ''Der Tagesspiegel,'' 5. September 2009. | * [http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/von-Schirach-Verbrechen;art138,2891820 ''Der schmale Grat.''] In: ''Der Tagesspiegel,'' 5. September 2009. | ||
Version vom 14. Juni 2016, 22:19 Uhr
Der Jurist Ferdinand von Schirach (geboren 1964 in München) ist Strafverteidiger und seit einigen Jahren auch Schriftsteller.
Schirachs Eltern lebten in München. Er ist ein Enkel eines der ranghöchsten NSDAP-Funktionäre (Baldur v. Sch). Er wuchs in München und Trossingen auf und besuchte das Jesuiten-Kolleg St. Blasien im Schwarzwald. Nach einem Jus-Studium in Bonn eröffnete er 1994 eine Praxis in Berlin.
In der Presse wurde er auch dadurch bekannt, das er 2008 im Rahmen der Liechtensteiner Steueraffäre Strafanzeige gegen den Bundesnachrichtendienst erstattete. Mit 45 Jahren veröffentlichte er seine ersten Kurzgeschichten. Inzwischen ist er ein renommierter Autor, auch Theaterautor. 2010 wurde ihm der Kleist-Preis verliehen.
Sein Stück Terror über ein fiktives Strafverfahren gegen einen Bundeswehrpiloten, der ein Passagierflugzeug ohne Befehl abschoss, wurde verfilmt. Uraufführung war am 3.10.2015 im Deutschen Theater, Berlin. Durch den inneren Konflikt des Piloten in dem Stück sollen Tausende Unschuldige vor einem Attentat gerettet werden. In der Saision 2026/17 kommt es deutschlandweit auf die Bühnen. 2017 kommt es in München zur Aufführung; Premiere wird am 19. Februar im Metropoltheater sein.
Literatur
- An der Seite des Verbrechers. In: Der Spiegel, 34/2009 (Porträt von Schirach)
- Anne Haeming: Der Film "Terror" kommt in der ARD: Im Namen des Fernsehvolkes. (spiegel.de)
- Von Schirach stellt die Frage nach der Schuld. In: Die Welt, 20. August 2009.
- Der schmale Grat. In: Der Tagesspiegel, 5. September 2009.
- Benjamin von Stuckrad-Barre: Lagune des Grauens. In: Welt am Sonntag, 6. Juni 2010 (Essay über F. Schirach)
- Der Verteidiger hat das Wort. In: Focus vom 26. Juli 2010
- Jan-Moritz Werk: Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Die Kurzgeschichten von Ferdinand von Schirach. In: Wolfgang Brylla, Eva Parra-Membrives (Hrsg.): Facetten des Kriminalromans. Ein Genre zwischen Tradition und Innovation. Tübingen, 2015, S. 219–229.
Weblinks
- Homepage von Ferdinand von Schirach
- Abstimmungsergebnisse der Zuschauenden bei den Theateraufführungen (Seite des Verlags]
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Das Thema "Ferdinand von Schirach" ist auch bei der deutschsprachigen Wikipedia vertreten unter: Ferdinand von Schirach.
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