Diskussion:NS-Dokumentationszentrum: Unterschied zwischen den Versionen

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„Pringsheims sind ein Erlebnis, das mich ausfüllt“, begeisterte sich [[Thomas Mann]] 1904 in einem Brief. „Der Vater Universitätsprofessor mit goldener Cigarettendose, die Mutter eine Lenbach-Schönheit“. Von „echter Kultur“ im Palais Pringsheim schwärmte Mann. Sein künftiger Schwiegervater war ein sehr reicher Mann und sein Haus in der Arcisstraße 12 ein gesellschaftlicher Mittelpunkt der Stadt. Mehr...
„Pringsheims sind ein Erlebnis, das mich ausfüllt“, begeisterte sich [[Thomas Mann]] 1904 in einem Brief. „Der Vater Universitätsprofessor mit goldener Cigarettendose, die Mutter eine Lenbach-Schönheit“. Von „echter Kultur“ im Palais Pringsheim schwärmte Mann. Sein künftiger Schwiegervater war ein sehr reicher Mann und sein Haus in der Arcisstraße 12 ein gesellschaftlicher Mittelpunkt der Stadt. Mehr...


===[[Max Troll]] (1902–1972)===
===Max Troll (1902–1972)===


Max Troll war in den Anfangsjahren des NS-Regimes der wichtigste Spitzel der Bayerischen Politischen Polizei, der späteren Gestapo. Er verriet Hunderte von kommunistischen Widerstandskämpfern an die Behörden. Die von ihm Denunzierten wurden massenhaft ins Gefängnis oder Konzentrationslager gesperrt, einige von ihnen zum Tode verurteilt und ermordet. Mehr...
Max Troll war in den Anfangsjahren des NS-Regimes der wichtigste Spitzel der Bayerischen Politischen Polizei, der späteren Gestapo. Er verriet Hunderte von kommunistischen Widerstandskämpfern an die Behörden. Die von ihm Denunzierten wurden massenhaft ins Gefängnis oder Konzentrationslager gesperrt, einige von ihnen zum Tode verurteilt und ermordet. Mehr...


===[[Wilhelm Hoegner]] (1887–1980)===
=== Wilhelm Hoegner (1887–1980)===


Als „Vater” der Bayerischen Verfassung wie als bislang einziger sozialdemokratischer Ministerpräsident Bayerns nach 1945 gehörte Wilhelm Hoegner zu den prägenden Politikern der Nachkriegszeit. Schon in der Weimarer Republik spielte er eine wichtige Rolle: Als Vorsitzender eines Untersuchungsausschusses zum „Hitlerprozess“ (1924) deckte er die Verstrickung der bayerischen Behörden in das rechtsextreme Milieu zur Zeit des Hitlerputsches auf. Mehr...
Als „Vater” der Bayerischen Verfassung wie als bislang einziger sozialdemokratischer Ministerpräsident Bayerns nach 1945 gehörte Wilhelm Hoegner zu den prägenden Politikern der Nachkriegszeit. Schon in der Weimarer Republik spielte er eine wichtige Rolle: Als Vorsitzender eines Untersuchungsausschusses zum „Hitlerprozess“ (1924) deckte er die Verstrickung der bayerischen Behörden in das rechtsextreme Milieu zur Zeit des Hitlerputsches auf. Mehr...


===[[Elsa Bruckmann]] (1865–1946)===
===Elsa Bruckmann (1865–1946)===


Elsa Bruckmann war eine glühende Verehrerin und frühe Förderin Adolf Hitlers. Sie führte ihn in ihren gesellschaftlichen Kreis in München ein und machte ihn buchstäblich salonfähig. Zudem nutzte sie ihre vielfältigen sozialen Kontakte, um Sympathisanten aus dem Wirtschafts- und Bildungsbürgertum für die NS-Bewegung zu gewinnen. Mehr...
Elsa Bruckmann war eine glühende Verehrerin und frühe Förderin Adolf Hitlers. Sie führte ihn in ihren gesellschaftlichen Kreis in München ein und machte ihn buchstäblich salonfähig. Zudem nutzte sie ihre vielfältigen sozialen Kontakte, um Sympathisanten aus dem Wirtschafts- und Bildungsbürgertum für die NS-Bewegung zu gewinnen. Mehr...

Version vom 24. April 2015, 22:03 Uhr

BIOS beim Dok.Zentr.

angekündigt als Ausstellungsteile sind

Alfred Pringsheim (1850-1941)

„Pringsheims sind ein Erlebnis, das mich ausfüllt“, begeisterte sich Thomas Mann 1904 in einem Brief. „Der Vater Universitätsprofessor mit goldener Cigarettendose, die Mutter eine Lenbach-Schönheit“. Von „echter Kultur“ im Palais Pringsheim schwärmte Mann. Sein künftiger Schwiegervater war ein sehr reicher Mann und sein Haus in der Arcisstraße 12 ein gesellschaftlicher Mittelpunkt der Stadt. Mehr...

Max Troll (1902–1972)

Max Troll war in den Anfangsjahren des NS-Regimes der wichtigste Spitzel der Bayerischen Politischen Polizei, der späteren Gestapo. Er verriet Hunderte von kommunistischen Widerstandskämpfern an die Behörden. Die von ihm Denunzierten wurden massenhaft ins Gefängnis oder Konzentrationslager gesperrt, einige von ihnen zum Tode verurteilt und ermordet. Mehr...

Wilhelm Hoegner (1887–1980)

Als „Vater” der Bayerischen Verfassung wie als bislang einziger sozialdemokratischer Ministerpräsident Bayerns nach 1945 gehörte Wilhelm Hoegner zu den prägenden Politikern der Nachkriegszeit. Schon in der Weimarer Republik spielte er eine wichtige Rolle: Als Vorsitzender eines Untersuchungsausschusses zum „Hitlerprozess“ (1924) deckte er die Verstrickung der bayerischen Behörden in das rechtsextreme Milieu zur Zeit des Hitlerputsches auf. Mehr...

Elsa Bruckmann (1865–1946)

Elsa Bruckmann war eine glühende Verehrerin und frühe Förderin Adolf Hitlers. Sie führte ihn in ihren gesellschaftlichen Kreis in München ein und machte ihn buchstäblich salonfähig. Zudem nutzte sie ihre vielfältigen sozialen Kontakte, um Sympathisanten aus dem Wirtschafts- und Bildungsbürgertum für die NS-Bewegung zu gewinnen. Mehr...

Hermann Pfannmüller (1886–1961)

Zwischen 1939 und 1945 wurden unter der Leitung des Psychiaters Hermann Pfannmüller in der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar Menschen selektiert und ermordet, weil sie nach der NS-Ideologie als „lebensunwert“ angesehen wurden. Als Gutachter der „Aktion T4“ beteiligte sich Pfannmüller am systematischen Mordprogramm der NS-„Euthanasie“. Mehr...

Max Amann (1891–1957)

Der Publizist und Parteifunktionär Max Amann spielte eine Schlüsselrolle beim Aufbau des nationalsozialistischen Zeitungs- und Verlagsimperiums, wie auch 1933 bei der Gleichschaltung der Presse. Als Geschäftsführer des Völkischen Beobachters und des parteieigenen Franz Eher Verlags befeuerte er den NS-Propagandaapparat und verdiente damit ein Vermögen. Mehr...

Walter Klingenbeck (1924–1943)

Am 5. August 1943 wurde Walter Klingenbeck im Alter von 19 Jahren hingerichtet. Zusammen mit Freunden hatte er den Mut, mit öffentlichkeitswirksamen Widerstandsaktionen gegen das NS-Regime Stellung zu beziehen. Mehr...

Heinrich Hoffmann (1885–1957)

Der Fotograf Heinrich Hoffmann trug durch seine suggestiven, massenhaft verbreiteten Hitlerportraits maßgeblich zur propagandistischen Konstruktion des „Führers“ bei. Darüber hinaus wurde der frühe Anhänger und Vertraute Adolf Hitlers zum wichtigsten Bildchronisten der NSDAP. Mehr...

Toni Pfülf (1877–1933)

Die engagierte Münchner Sozialdemokratin setzte ihrem Leben am 8. Juni 1933 selbst ein Ende. Sie war enttäuscht über die von der SPD in den Wochen zuvor gegenüber Hitler und den Nationalsozialisten verfolgte Linie. Ins Exil zu gehen oder im Untergrund politisch weiterzuarbeiten, schloss sie für sich aus. Den Freitod betrachtete sie als letzten Akt persönlicher Freiheit. Mehr...

Karl Fiehler (1895–1969)

Karl Fiehler, ein früher und treuer Anhänger Hitlers, stieg 1933 vom mittleren städtischen Verwaltungsbeamten zum Oberbürgermeister der späteren „Hauptstadt der Bewegung” auf. Ehrgeiz und vorauseilender Gehorsam prägten die Amtszeit des glühenden Antisemiten: Mit administrativem Eifer trieb er die Verfolgung von Juden und Andersdenkenden durch die Stadtbehörden voran. Mehr...

Hugo Höllenreiner (geb. 1933) „Weil wir Sinti sind...“

Als Kind einer Münchner Sinti-Familie erlebte und überlebte Hugo Höllenreiner die nationalsozialistische Diktatur. In seinen Erinnerungen schildert er die Verbrechen, die auch an seiner Familie verübt wurden, von der Diskriminierung und Verhaftung, über die Inhaftierung und Deportation bis hin zur Ermordung in den Konzentrationslagern. Mehr…

Anita Augspurg (1857–1943) „Nichts ist unmöglich!“

Die mutige und streitbare Frauenrechtlerin Anita Augspurg gehörte in der Weimarer Republik zu den wenigen, die vor Rechtsextremismus und Antisemitismus warnten. Bereits im Januar 1923 forderte sie die Ausweisung Hitlers und zog damit den Hass der Nationalsozialisten auf sich. Mehr...

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--Blosn (Diskussion) 23:01, 24. Apr. 2015 (CEST)